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20. Dezember | Kalenderblatt

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Feuer | 2016

 

Gedanken zum Tage

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Kalender

Kalendarische Angaben

  • Tag des Jahres | 354 ( 355 in Schaltjahren)
  • Tage bis zum Jahresende | 11 ( 11 in Schaltjahren)

Astronomische Angaben

Sonne

Gedenk- und Aktionstage

Feste

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Gedenktage

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Aktionstage

Nationalfeiertage

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Feier- und Brauchtumstage

  • Thomasnacht

Namenstage

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  • Holger
  • Heinrich
  • Regina
  • Julius
  • Eugenius | Eugen
  • Makarius
  • Elke
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  • Heike
  • Vitis
  • Ptolomäus

Katholischer Heiligenkalender

  • Hoger
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  • Eido
    + 1015
  • Vitus
    + nach 1255
  • Regina Hueter
    + 1646
  • Gottlieb
  • Liberat / Libertatus
  • Domenikus / Dominikus von Silos

Evangelischer Namenskalender

  • Abraham
  • Katharina von Bora
    + 1552

Geburts- und Todestage

Geburtstage

  • 1856 | Ferdinand Avenarius
  • 1966 | Alberto Tomba

Todestage

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Sternzeichen

  • Schütze

Aberglaube

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Historisches Tagebuch

Coesfeld

Umland

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Münsterland

  • 1944 | Annemarie Löwenstein aus Bocholt in KZ bei Danzig ermordet
    Am 10. Dezember 1941 wurden 25 Bocholterinnen und Bocholter jüdischen Glaubens in das Getto im lettischen Riga deportiert.
    Das Haus, in dem Paul und Annemarie Löwenstein an der Bahnhofstraße 16 seit 1935 wohnten, war ab 1939 eines von vier so genannten Judenhäusern in Bocholt. In diese Häuser wurden Juden zwangsweise eingewiesen. Hier lebten sie unter oft sehr beengten Wohnverhältnissen in banger Erwartung einer ungewissen Zukunft. Aus dem Haus Bahnhofstraße 16 wurden am 10. Dezember 1941 neun Menschen, der jüngste war der achtjährige Manfred Zytnik, in einen Bus getrieben. Dieser fuhr mit insgesamt 25 Bocholter Juden zum Sammellager Gertrudenhof, einer Gaststätte in Münster. Von dort wurden drei Tage später 403 Menschen in das Getto in Riga deportiert.
    Keine Überlebenden
    Niemand der neun getriebenen Menschen aus dem Haus an der Bahnhofstraße sollte die Deportation und die folgenden drei Jahre im Getto Riga und in den Konzentrationslagern Kaiserwald, Stutthof und Buchenwald überleben. Von den an diesem Tag insgesamt 25 Deportierten aus Bocholt überlebten nur zwei Frauen: Henny Hochheimer und Meta Metzger. Sie kamen 1945 zurück und wanderten kurze Zeit später in die USA bzw. nach Argentinien aus.
    Annemarie und Paul Löwenstein wurden ermordet
    Der Bocholter Fabrikant Paul Löwenstein war bis zum Ausscheiden seiner Familie aus der Firma Stern & Löwenstein an der Friesenstraße im Jahr 1932 deren Miteigentümer. Zusammen mit seiner Frau, der Lehrerin Annemarie Löwenstein, wohnte er in der Bahnhofstraße 16. Ab 1939 wurde das Haus zum sogenannten Judenhaus. Die Eheleute mussten acht jüdische Menschen aufnehmen, denen nach den Gesetzen der Nazis ihre Wohnungen gekündigt worden waren.
    Geld für die Ausreise fehlte
    Nach den entwürdigenden Erfahrungen der Pogromnacht 1938 entschlossen sich Annemarie und Paul Löwenstein, Deutschland zu verlassen. 1940 kaufte Paul Löwenstein ein Haus in Brasilien. Die Eheleute betrieben immer verzweifelter ihre Flucht nach Südamerika, ihnen fehlte nach der Zahlung der vorgeschriebenen „Judenbesitzabgabe“ jedoch das Geld für die Ausreise. Noch am 5. November 1941, als schon das Auswanderungsverbot für Juden erlassen worden war, beantragte Paul Löwenstein beim Oberfinanzpräsidenten in Münster die Zusendung von Umzugsgutlisten, die für eine Ausreise notwendig waren. Der Antrag wurde zurückgewiesen. Die Ausreise war gescheitert.
    Deportiert am 10. Dezember 1941
    Am 10. Dezember 1941 wurden die Eheleute mit 23 weiteren Bocholtern jüdischen Glaubens in das Ghetto Riga (Lettland) deportiert. Dort wurde Paul Löwenstein vor November 1943 ermordet. Seine Frau Annemarie wurde im Herbst 1944 aus Riga in das KZ Stutthof bei Danzig deportiert und dort am 20. Dezember 1944 ermordet.

Westfalen

  • 1915 | Gründung des Westfälischen Heimatbundes

NRW

  •  

Deutschland

  • 1924 | Adolf Hitler wird aus der Festungshalft entlassen.

Europa

  • 1971 | Ärzte ohne Grenzen gegründet
    Am 20. Dezember 1971 wird die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in Frankreich gegründet.

Welt

  • 1699 | Kalenderreform in Russland
    Am 20. Dezember 1699 wird in Russland nach einem Erlass von Zar Peter dem Großem der Beginn des Jahres vom 1. September auf den 1. Januar gelegt. Die Umstellung des Kalenders ist Teil der nach Europa und dem Westen orientierten Politik des Zaren.
     
  • 1951 | Nuklearstrom
    Am 20. Dezember 1951 gelingt im Forschungsreaktor EBR-1 (Experimental Breeder Reactor I) in den USA erstmals die nukleare Stromerzeugung.

 

Magazin

 

Bauernregeln

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Zitate und Sprüche

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Witze und Humor

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Kunst und Kultur

Literaturen

Klassiker des Tages

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Gedichte des Tages

Meisterwerke der Kunst

Gemälde des Tages

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Magazin

Dies und das.

In/Out

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Zahlen des Tages

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Frage des Tages

  • Was hattest Du heute zum Mittagessen?

Rätsel des Tages

Quizz

Junior
  • Welcher Holzklotz kann sprechen?
       Pinocchio   
     
  • Welches ist die Kurzform für Limonade?
       Limo.   
Basiswissen
  • Wie wurde Sri Lanka früher genannt?
       Ceylon.   
Fortgeschritten
  • Wie viel der erwachsenen Weltbevölkerung sind Analphabeten?
       Etwa 50 %.   
Expert
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Genius
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Sudoku

Sudoku leitet sich vom japanischen "Suji w dokushin ni kagiru" ab, was soviel wie "Alle Zahlen müssen einmal vorkommen" bedeutet. Sudoku macht nicht nur den Kopf frei, es fördert auch die geistige Fitness. Dazu müssen die Zahlen 1-9 so in die freien Felder eingetragen werden, dass pro Reihe, pro Spalte und pro Block jede Ziffer nur ein mal vorkommt. Viel Spaß beim rätseln!

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Lebenslanges Lernen

Vokabeltrainer

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Horoskop und Sterne

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Lust und Laune

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Tipps und Tricks

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  • Impulse

Tagesmotto

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Tagesgebet

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Tagesliturgie

  • Schott Messbuch |
  • Liturgische Farbe |

Bibellesung

Christliche Losungen

  • Mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der Herr nimmt mich auf. | Psalm 27, 10
  • Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und Ehre. | Sprüche 21, 21
  • Jesus spricht: Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, daß bei euch sei in Ewigkeit. | Johannes 14, 16
  • Nein, denn Gott hat sich die aus menschlicher Sicht Törichten ausgesucht, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen. | 1. Korinther 1, 27
  • Unser Gott wandte den Fluch in Segen. | Nehemia 13, 2
  • Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen. | Lukas 13, 5

 

Tagesausklang

Gedanken zur Nacht

  • "Listen" & "Silent" are spelled with the same letters. Think about it.

Eine kleine Nachtmusik

Letzte Worte

  •  

 

Quellen

  • Wikipedia |
  • Heiligenlexikon |
  • kalenderblatt.de |
  • geboren.am |
  • Oppis World |
  • sagen.at |

 


Referenzen:

Rubrik:

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Zu guter Letzt

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