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Der 11. Februar ist 112-Tag

Samstag, 11. Februar 2017 - 15:31

Der 11. Februar ist 112-Tag

Tag des Europäischen Notrufes 112

Europa | 2009 durch das Europäische Parlament eingeführt

Der 11.2. ist 112-Tag: Die Notrufnummer ist europaweit erreichbar

Die 112 ist europaweit der direkte Draht zu schneller Hilfe. Um die Notrufnummer noch bekannter zu machen, wurde der 11. Februar zum "Europäischen Tag der 112" erklärt. Die kostenfreie Notrufnummer 112 gilt nämlich in der gesamten Europäischen Union. Nicht nur in Deutschland gilt die Notrufnummer 112. In allen EU-Staaten sowie in der Schweiz, Island und Norwegen sowie in EU-Nachbarstaaten wie Montenegro, Serbien oder der Türkei erhalten Menschen bei Unglücks- und Notfällen über diesen Notruf schnell und zuverlässig Hilfe. Man muss nicht mehr nach länderspezifischen Notrufnummern suchen – die 112 genügt. Wie wichtig die Öffentlichkeitsarbeit für die 112 ist, zeigen Zahlen der EU. Danach weiß nur jeder Fünfte in Deutschland, dass diese Nummer in allen EU-Staaten in Notlagen stets die richtige Wahl ist. Wer eine Reise plant, sollte sich trotzdem vorab kurz vergewissern, wie es um die 112 an seinem Urlaubort bestellt ist. In den meisten Fällen ersetzt sie nicht bestehende nationale Notrufnummern, sondern ergänzt sie. Die 112 kann aus dem Festnetz, vom öffentlichen Telefon oder Handy erreicht werden. Anrufer aus dem Handynetz werden automatisch mit der örtlich zuständigen Rettungsleitstelle verbunden. Damit ist der europaweite Notruf 112 ein bürgernahes und lebensrettendes EU-Produkt mit einem echten Mehrwert. Wenn es den Euronotruf nicht gäbe, müssten die Bürger bei einer Reise durch alle EU-Staaten über 40 Notrufnummern kennen.

112 für schnelle Hilfe

Schnelle Hilfe in Unglücks- und Notfällen rettet Leben. Dabei kann es im Ernstfall entscheidend sein, dass wertvolle Zeit nicht mit der Suche nach der Notrufnummer vergeudet wird. Doch nicht nur bei Bränden oder Unfällen ist der Notruf 112 die richtige Wahl. Wenn Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall besteht, sollten alle Bürgerinnen und Bürger ebenfalls die 112 wählen. Gerade in diesen Fällen ist es wichtig so schnell wie möglich anzurufen. Wir möchten den Menschen die Angst nehmen, die in solchen Fällen unsicher sind und nicht wissen, ob sie den Notruf verständigen sollen. Wer über die 112 einen Notfall meldet, sollte vor allem Ruhe bewahren und der Rettungsleitstelle die wichtigsten Informationen nennen. Dabei ist die Ortsangabe wesentliche Voraussetzung für eine schnelle Hilfe. Die Disponenten der Kreisleitstelle leiten den Hilfesuchenden mit konkreten Fragen durch das Notrufgespräch, um alle erforderlichen Informationen für eine optimale Hilfe zu erhalten und geben je nach Situation auch erste Handlungsanweisungen. 

In Deutschland kann man mit der Notrufnummer 112 Feuerwehr, Rettungsdienst und den Notarzt anfordern.

Der Notruf 112 kann vorwahlfrei gewählt werden und ist kostenlos. Wer die 112-Notrufzentralen betreut, ist in den Ländern unterschiedlich geregelt. Dies können die Rettungsdienste, Feuerwehren oder auch die Polizei sein. Für Deutschland gilt: Unter der 112 meldet sich eine Rettungsleitstelle, die die Einsätze von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt koordiniert. Die Nummer 110 gilt für die Polizei. Doch die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei arbeiten eng zusammen. Auch wenn man versehentlich die Nummern verwechselt hat, wird ein Notruf immer schnell an die richtige Stelle weitergeleitet. Der Euronotruf ist EU-weit kostenlos. Unter dieser Rufnummer ist immer eine Leitstelle zu erreichen, die je nach Notfall die zuständigen Organisationen wie Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr alarmiert.

Leider gibt es aber auch eine Kehrseite dieser Medaille: Viel zu häufig wird der Notruf „aus Jux und Dollerei“ gewählt.

Gleichzeitig muss klargestellt werden: Wer im guten Glauben an eine Notsituation die Feuerwehr oder den Rettungsdienst ruft, müsse keine Konsequenzen fürchten. Auch dann nicht, wenn sich herausstelle, dass ein Eingreifen der Retter nicht notwendig war. Den Rettungskräften ist es lieber, wenn sie einmal zu viel, als einmal zu wenig alarmiert werden. Doch gerade Jugendliche rufen diese Notrufnummer in missbräuchlicher und böswilliger Absicht oder einfach nur aus Langeweile an. Die Verantwortlichen appelieren deshalb: Wir können dankbar sein, dass wir ein so gutes und reibungslos funktionierendes Notrufsystem haben. Wenn dieses jedoch aus Langeweile missbraucht wird, hört der Spaß auf. Notrufmissbrauch ist strafbar. Denn diese unnötigen Anrufe können unter Umständen auch die Leitungen blockieren, wenn jemand wirklich einen Notfall melden muss und auf Hilfe angewiesen ist. Daher drohen bei Missbrauch Geld- oder Freiheitsstrafen, und das dürfte zusätzlich Grund genug sein, diese Späße zu unterlassen. Wer dies macht und damit die Notrufleitungen für andere blockiere, riskiert ein Strafverfahren. Die Leitstellen können ausnahmslos alle Anrufe zurückverfolgen.

Stichwort Notruf - Wie setze ich einen Notruf richtig ab

Eine Orientierung bieten dem Anrufer dabei die so genannten "W-Fragen", das heißt: Wo ist es passiert? Was genau ist passiert? Wie viele Verletzte und welche Arten von Verletzungen gibt es? Wer ruft an? Besonders wichtig: Anrufer sollten nicht auflegen bevor die Leitstelle alle für den Einsatz wichtigen Fragen geklärt hat.

Wo ist es passiert?
Ortsangabe - Ort, Stadtteil, Straße, Hausnummer und ergänzende Angaben. Wer am Unfallort fremd ist, fragt Ortsansässige/Passanten und bittet um Hilfe bei der Ortsbestimmung. Hier gilt: Je genauer die Ortsangabe, desto weniger Zeit verbringen die Einsatzkräfte mit dem Suchen nach der Einsatzstelle,

Was ist passiert?
Es gilt, das Ereignis in kurzen, prägnanten Stichworten zu beschreiben, z.B. Verkehrsunfall, bewusstlose Person, Sturz von einer Leiter, Feuer, Explosion etc.

Wie viele Verletze/Erkrankte?
Die Anzahl der Verletzten/Erkrankten möglichst genau mitteilen. Bei größeren Unfällen reicht eine wohl überlegte Schätzung aus. Bitte nicht über- oder untertreiben.

Welche Art der Verletzung/Erkrankung?
Art der Verletzung oder Erkrankung nennen. Dies macht es möglich, eventuell weitere geeignete Einsatzmittel auf den Weg zu schicken.

Wer meldet das Ereignis?
Namen und Rückrufnummer für Nachfragen nennen und - falls möglich - in Reichweite des Apparates bleiben. Eintreffen der Einsatzkräfte zwecks gezielter Einweisung abwarten. Erste Hilfe und Eigenschutz geht aber in jedem Fall vor.

Auf weitere Rückfragen oder auf Anweisungen der Leitstelle warten. Nie auflegen, sondern warten, ob die Leitstelle besondere Anweisungen geben kann oder weitere Rückfragen hat. Gespräch erst beenden, wenn der Einsatzbearbeiter das Gespräch beendet.

Weitere Informationen:

www.bevoelkerungsschutz-portal.de
www.kleiner-kalender.de/event/tag-des-europaeischen-notrufes-112/9222-europa.html


Referenzen

PM/ots/eig. Text

Aktuell:

Auch von Rainer Wermelt

Homepage: www.rainerwermelt.de
Kontakt: www.gaupel34.de
Flüchtlings-Info-Coesfeld: www.fi-coesfeld.de
Weihnachtsmarkt Coesfeld: www.weihnachtsmarkt-coesfeld.de
Freifunk Coesfeld: www.freifunk-coesfeld.de
Blickpunkt Coesfeld - Magazin für den Kreis Coesfeld: www.blickpunkt-coesfeld.de
Borderline Selbsthilfegruppe Münsterland: www.borderline-coesfeld.de
EX-IN - Einbeziehung Erfahrener in die Psychiatrie: www.ex-in.net
Contributions To The European Heritage: www.european-heritage.org
Mopszüchterverein:  www.vrz-dhs-mops.de

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