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12. Januar

Gedicht des Tages | 11. Januar

Freitag, 12. Januar 2018 - 22:28

Gedicht des Tages

 

Annette von Droste-Hülshoff: Letzte Worte

Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
So weint mir keine Träne nach;
Denn, wo ich weile, dort ist Frieden,
Dort leuchtet mir ein ew’ger Tag!

Wo aller Erdengram verschwunden,
Soll euer Bild mir nicht vergehn,
Und Linderung für eure Wunden,
Für euren Schmerz will ich erflehn.

Weht nächtlich seine Seraphsflügel
Der Friede übers Weltenreich,
So denkt nicht mehr an meinen Hügel,
Denn von den Sternen grüß ich euch!

Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

Gedicht des Tages | 12. Januar

Freitag, 12. Januar 2018 - 22:23

Gedicht des Tages

Hugo von Hofmannsthal: Was ist die Welt?

Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht,
Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht,
Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht,
Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht,

Und jedes Menschen wechselndes Gemüth,
Ein Strahl ist’s, der aus dieser Sonne bricht,
Ein Vers, der sich an tausend and’re flicht,
Der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht.

Und doch auch eine Welt für sich allein,
Voll süß-geheimer, nie vernomm’ner Töne,
Begabt mit eig’ner, unentweihter Schöne,
Und keines Andern Nachhall, Widerschein.

Und wenn du gar zu lesen drin verstündest,
Ein Buch, das du im Leben nicht ergründest.

Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
 

Tipps und Tricks | 12. Januar

Tipps und Tricks

Was die Oma noch alles wusste und interessante Tipps und Tricks von heute.

 

Küche

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Kurz und Knapp

  • Karrotten lassen sich leichter schaben, wenn sie mit einem Topfreiniger abgerieben werden.
  • Durch Dampf geht Blätterteig besonders gut auf.
  • Braucht man weiche Butter für einen Teig, raspelt man sie in die Schüssel. Sie lässt sich dann sofort verrühren.
  • Schwarzwurzeln lassen sich wie Spargel abziehen indem man sie vorher im heißen Wasser überbrüht.

 

Bauern- und Wetterregeln | 12. Januar

Freitag, 12. Januar 2018 - 15:28

Bauern- und Wetterregeln

Bauernregeln

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Wetterregeln

  • Fehlen im Januar Schnee und Frost gibt der März gar wenig Trost.
  • Läßt der Januar Wasser fallen, lässt der Lenz gefrieren.
  • Januar weiß, der Sommer heiß.
  • Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.
  • Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
  • Auf trocknen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.
  • Sind im Januar die Flüsse klein, gibt´s im Herbst einen guten Wein.
  • Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt´s zur Ernt´ viel Korn und Klee.
  • Im Januar reif ohne Schnee, tut Bergen, Bäumen und allem weh.
  • Januar warm, dass Gott erbarm.

Humoriges

  • Arbeitet die Magd im Stalle nackt, der Bauer daran sehr viel Freude hat.
  • Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klapperts nicht mehr füll Wasser nach.
  • Trinkt der Bauer zu viel Bier, besteigt er locker auch den Stier.

Gedanken zum Tage | 12. Januar

Freitag, 12. Januar 2018 - 15:18

Gedanken zum Tage

Winterzeit ohne Kerzenschein ist einfach undenkbar!

Das wohlig, warme Licht der Kerzen macht es im winter drinnen angenehm und kuschelig. Selbst wenn draußen Regen oder Sturm das Wetter bestimmen tauchen Kerzen unser Heim in warmen Farben. Duftkerzen verströmen ganz nebenbei auch noch angenehme Düfte. Dazu gehören noch ein paar leckere Kekse samt Tee und entspannende Musik. So ist das Winterglück perfekt.

Jetzt ist Grillsaison!

Ob Sommer oder Winter, grillen hat immer Saison. Gerade auch an kühlen Tagen kann man so richtig einheizen. Also: Gut Glut!

Zitat des Tages

Träume öffnen Räume in die Freiheit
langersehnter Gefühle.
Sie lenken unsre Schritte auf dem Weg
zu immer höheren Spielarten
der Freude am Leben.
Sie sind der Glückskompass des Herzens
bei der Wanderschaft durch das Chaos der Welt...

 


Zu guter Letzt

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