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Land und Leute | 27. Januar

Samstag, 27. Januar 2018 - 15:16

Land und Leute

Ob kurzer Ausflug mit dem Rad, kleiner Wochenendtrip mit dem Auto, Kreuzfahrt mit dem Schiff oder Weltreise mit dem Flugzeug. Im Reisemagazin berichten wir über die guten Dinge in Nah und Fern.

 

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  • Kloster Loccum in Rehburg
    Historie
    Das Zisterzienserkloster St. Maria und Georg wurde 1163 als Filiale des burgundischen Mutterklosters Morimond auf Veranlassung des Grafen Wilbrand von Hallermund und seiner Gemahlin Beatrix von Lucca gegründet. Die Anlage folgte weitab jeder Besiedlung idealtypisch einem Bachlauf und wurde zunächst von 12 Mönchen unter dem Abt Ekkehard des Klosters Volkenroda aufgebaut und bewirtschaftet. In seiner Blütezeit um 1300 lebten etwa 180 Mönche und Laienbrüder in der Anlage. Das Kloster besaß weite Besitztümer zwischen Bremen und der Hildesheimer Börde. 1585 leisteten die mittlerweile bürgerlichen Klostervorsteher dem welfischen Landesherren Julius von Wolfenbüttel einen Huldigungseid und nannten sich bis 1803 "kaiserliches freies Stift". Die evangelische Ordensgemeinschaft ließ die klösterliche Struktur bestehen und übernahm unter den jeweiligen Landesherren kirchliche Aufgaben, so dass das Kloster die Säkularisierung überstehen konnte.
    Architektur:
    Die Klosterkirche wurde wahrscheinlich ab 1230 gebaut und 1277 fertiggestellt. Die gedrungene dreischiffige Basilika auf kreuzförmigem Grundriss kennzeichnet auch hier der gerade abschließende Chor mit Rundbogenfenstern, die quadratische Vierung sowie das mit vier quadratischen Jochen gestreckte Langhaus als Zisterzienserkirche. Auffällig ist der Übergang von spätromanischen Einflüssen hin zu frühgotischen. Die Blendrose im Westwerk, spitzbogige Fenster im Langhaus und Kelchblockkapitelle entwickeln sich zu frühgotischen Blatt- oder Knospenkapitellen. Alle Bauteile sind gewölbt, wobei in den Seitenschiffen und den Querhauskapellen Kreuzgratgewölbe und in den Hochräumen Domikalgewölbe ausgebildet wurden. Das schlichte Äußere wird charakterisierst durch die sparsam gegliederte Sandsteinquaderverblendung. Während der östliche Teil auf einem kräftig profilierten Sockel ruht und durch einen horizontalen Mauerrücksprung in halber Höhe zweizonig gegliedert wird, blieb das Langhaus ungegliedert. Die Vierung findet ihren Abschluss in einem hölzernen Dachreiter, der zuletzt 2005 ersetzt werden musste. Als Dachdeckung fanden regionaltypische Sandsteinplatten Verwendung.
    Nutzung:
    Heute befindet sich in der Anlage ein Predigerseminar als Ausbildungsstätte für künftige Pfarrer und Pfarrerinnen und eine Tagungsstätte. | Quelle: PM/(DGDS)
    Weitere Informationen:
    www.denkmalschutz.de

 

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