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08. März

Internationaler Frauentag / Weltfrauentag

Mittwoch, 8. März 2017 - 13:43

Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden

Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden

Durch Clara Zetkin initiiert und 1997  durch die UNO als "Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" ausgerufen. Frauen nehmen diesen Tag zum Anlass, um ihre Forderungen und Themen öffentlich zu machen. In vielen Ländern der Welt müssen Frauen für Rechte kämpfen, die wir in Deutschland heute für selbstverständlich halten. Aber auch bei uns ist noch viel zu tun, bis die Gleichberechtigung von Frauen und Männer Realität geworden ist. - Frauenrechte sind Menschenrechte

Geschichte

Auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen wurde der "Internationale Frauentag" beschlossen. Maßgeblich daran beteiligt was die deutsche Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933). Der Tag wurde 1911 zum ersten mal am 19. März durchgeführt. Zehn Jahre später wurde das Datum auf den 8. März festgelegt. Seinerzeit sollte er die Weltweite einführung des Frauenwahlrechts fördern. 1975 wurde im damaligen internationalen Jahr der Frau eine Feierlichkeit organisiert. 1977 wurde der Tag schließlich auch von der UNO als "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" übernommen. Heute thematisiert der Tag die fortbestehende Diskriminierung von Frauen und Mädchen. Dabei ist die Liste der Probleme, die zum Weltfrauentag angeprangert werden, lang: Gleichberechtigung, Zugang zu Bildung, Schutz vor Gewalt, Diskriminierung und Sexismus.

Themen auch heute noch aktuell

Die Gleichstellungsbeauftragten werden immer wieder gefragt, ob das Thema Gleichstellung immer noch relevant sei. Immer wieder entgegnen sie: Ja. Immer noch gibt es Lohnungleichheiten, immer noch gibt es ein Ungleichgewicht in den Führungsebenen. Das muss thematisiert werden.  Und gerade heute erleben wir eine Zeit, in der sich hochrangige Politiker offen frauenfeindlich äußern. Anfang März 2017 hatte sich ein Abgeordneter im Europaparlament ungeniert zu seinem Frauenbild geäußert:"Natürlich müssen Frauen weniger als Männer verdienen […] weil sie schwächer, kleiner und weniger intelligent sind". Umso wichtiger ist es, sich weiterhin unbeirrt für die Rechte der Frauen einzusetzen. Da darf es kein Abschwächen oder Ausweichen geben. Diese reaktionären Tendenzen und vermeintlich klassischen Rollenbilder müssen wir klar zurückweisen und im alltäglichen Umgang miteinander widerlegen.Die Gleichstellung auf dem Papier ist nicht genug. Gleiche Rechte für alle – das muss auch gelebt werden.

 

Die Situation der Frau in Deutschland

Frauen erleben in allen Ländern der Welt Diskriminierung, auch in Deutschland.

Aktuelle Forderungen zum Internationalen Frauentag

Aktuelle Forderungen zum Internationalen Frauentag sind etwa die Schließung der Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, ein Gleichstellungsgesetz mit Frauenquote für die Privatwirtschaft, Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Abbau des Ehegattensplitting, Ausbau von Kindertagesstätten und Ganztagsschulen und ein eigenständiges Aufenthaltsrecht für Frauen, so Hensen-Busch. „Wir brauchen dringend gute und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingen für Frauen und Männer. Letztlich geht es darum, die

 


Zu guter Letzt

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