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Haus Kemnade

Haus KemnadeBild

Anschrift

Das Wasserschloß Haus Kemnade gehört zwar der Stadt Bochum, es liegt aber auf dem Gebiet der Stadt Hattingen. Daher lautet die offizielle Adresse:

Öffnungseiten

  • 12:00 - 18:00 täglich (außer Montags) von Mai - Oktober
  • 11:00 - 17:00 täglich (außer Montags) von Nov. - April

Führungen

  • Führung durch die Ausstellung: jeden 1. Sonntag im Monat von Mai bis September
  • Führungen für Gruppen und Schulklassen durch das Haus oder die Sammlung Grumbt auf Anfrage

Eintritt

  • frei

Geschichte

12. Jahrhundert | Aus dieser Zeit stammte die erste Anlage des Hauses Kemnade. Haus Kemnade war lange Sitz der Gerichts- und Patronatsherren von Stiepel.
1393 | Wennemar Dücker wird in einem Lehnsbrief als erster Lehnsherr beurkundet.
1410 | Ihm folgte Dietrich von Romberg von 1410 bis 1414, danach war der Besitz in den Händen derer von der Recke.
1589 | Das ursprünglische Haus Kemnade brennt ab
17. Jahrhundert | Auf den Ruinen des Vorgängerbau wurde das heutige Haus Kemnade im Laufe des 17. Jahrhunderts (zwischen 1602 und 1704) im Stile der Renaissance errichtet.
1647 | Von 1647 bis 1847 waren die von Syberg Herren auf Kemnade. Eine Schwester des letzten Erbherren von Syberg heiratete Friederich von Berswordt-Wallrabe, den Herrn von Haus Weitmar. Dadurch kam Haus Kemnade in den Besitz derer von Berswordt-Walrabe.
1921 | Die Stadt Bochum kauft das Anwesen von Ludwig von Berswordt-Wallrabe zusammen mit 500 Morgen Land.

Architektur

Sehenswert sind die barocken Ausstattungsstücke: die repräsentativen Rainessancekamine; der Treppenaufgang; die hölzernen Deckenornamente; das Syberger Epitaph und die gotische Kapelle.

Nutzung

Neben der Schatzkammer Kemnade sind in den Räumen der Hauptburg die Musikaliensammlung Grumbt und die Ostasiatika-Sammlung Ehrich beheimatet. Ausserdem finden regelmäßig Ausstellungen zu verschiedenen kulturellen Themen statt. Am Wassergraben sind Schleiereulen heimisch. In der alten Kapelle können standesamtliche Trauungen vollzogen werden.

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Weiterführende Links

 


 

Vierständer-Fachwerkhaus

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Östlich von Haus Kemnade, unweit der Gräfte, ist die ehemalige Meierei von Stiepel, originalgetreu wieder aufgebaut. Das Vierständer-Fachwerkhaus des ehemaligen Meierhofes Schulte zu Oven ist ca. 250 Jahre alt und stand ursprünglich in Bochum-Stiepel zwischen der Kemnader- und der Düsterstraße. Es beherbergt heute als Außenstelle des Museums Bochum ein Bauernhausmuseum mit bäuerlichem Gerät, Möbeln und vielem mehr.

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Zu guter Letzt

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