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Lettland genießen - Urlaub im Land, das singt.

Sonntag, 16. Januar 2011 - 20:58

Das lettische Ligo-Fest

Wer nach Lettland kommt, der sollte ein bisschen Zeit mitbringen.

Im Sommer locken die weißen Strände der Ostsee und die blauen Seen im Landesinneren. Bei der Fahrt über Land reiht sich Storchennest an Storchennest. Majestätisch stolzieren die Altvögel über die Wiesen, während das Jungvolk hungrig im Nest auf die nächste Fütterung wartet. Wenn der Herbst die Bäume des Gaujatales oder des Kurlandes bunt färbt, wenn in den Wäldern Pilze wachsen und man sich auf dem Weg zum Strand die Blaubeeren in den Mund stopft, dann kann der Besucher Lettland mit allen Sinnen erspüren. Und auch der Winter mit Schnee und Eis hat seine Reize. Schlittenfahren, Eislaufen oder über den Weihnachtsmarkt bummeln. Nicht zu vergessen - ein Gläschen Rigas Balzam, der einst für Zarin Katharina die Große kreiert wurde. Die Letten trinken ihn gerne im Kaffee. Damit wären wir bei ihr, der pulsierenden Metropole Riga. Besucher aus der ganzen Welt genießen das Flair der Stadt, flanieren durch die Parks und die Altstadt. Sie bestaunen die vielen Vorhängeschlösser, die die frisch Vermählten zum Zeichen ihrer Liebe an den Brückengeländern anbringen.

Das lettische Ligo-Fest

Ein bisschen abergläubisch sind sie schon diese Letten. Das beste Beispiel dafür ist das Ligo-Fest.

Janu siers - Johanneskäse mit Kümmel, Piragi (Speckpiroggen) und selbstgebrautes Bier, Blumen und Freunde gehören dazu. Erwartungsfreude und geschäftige Vorbereitungen bestimmen schon Tage zuvor das Leben der Menschen: Es ist Ligo - die lettische Bezeichnung für das Fest der Sommersonnenwende.
Wer es sich leisten kann, der hat lange vorher ein Blockhaus oder ein Hotelzimmer reserviert.

Blumen, Gräsern, Eichenblättern und besonders Margeriten bestimmen das Bild eines ganzen Landes. Die Blätter und Blumen sollen alles Böse fernhalten. Das ist wichtig an Ligo - dem Fest der Sonnenwende. Also decken sich die Menschen überall im Land mit frischem Grün ein. Wer es nicht gleich im Garten hat, der hat am 22. Juni auf dem großen Blumenmarkt in Riga die Qual der Wahl.

In Lettland wird - wie in allen baltischen Ländern - Mittsommernacht stets in der Nacht zum 24. Juni gefeiert, dem Namenstag Johannes des Täufers. Daraus entstand der Name des Festes: Jani. Kein Fest spiegelt so die Tradition und Kultur der Letten wider wie dieses. Die alten Mythen von der Liebe und der Sonne werden an diesem Tag wieder lebendig.
Zu Mittsommernacht fahren die Menschen aufs Land hinaus. Bunte Kränze aus Blumen und Gräsern werden geflochten. Später werden sie die Haare junger Mädchen schmücken.
Die Menschen reden, essen, tanzen und singen. Man nimmt sich Zeit. Vor Sonnenuntergang werden die Jani-Feuer angezündet. Sie sollen die ganze Nacht brennen und so den letzten Rest Dunkelheit vertreiben.

In dieser magischen Nacht darf man nicht schlafen gehen, bevor die Sonne wieder aufgeht. Sonst geht alles schief. Um das Böse zu vertreiben, springen verliebte Paare über die Jani-Feuer.
Und manches Pärchen sucht in dieser Nacht den magischen Farn. Der Legende nach blüht der Farn nur in dieser Nacht und soll den Menschen Glück bringen. Gesehen hat die magische Farnblüte noch niemand, aber neun Monate später - im März soll die Geburtenrate höher als in den anderen Monaten sein.

Die Menschen pflegen ihre Tradition. Man nimmt sich Zeit in diesem Land und auch der Besucher wird sich allmählich davon anstecken lassen. www.jeni.lv

 


 

Pressemitteilung von:
www.jeni.lv | Juliana Jegorowa | Lāčplē?a iela 29 - 14 | Rīga LV-1011 | Lettland

Kontakt:
SIA Jeni Turserviss | Eichenweg 18H | 27777 Ganderkesee | Deutschland | Telefon: 01732840353

Pressemitteilung veröffentlicht auf:
fair-NEWS

 


 


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