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Kleidung

Warum trägst Du immer "Schwarz" ?

Am liebsten habe ich mein Geld dort, wo ich es sehen kann - hängend in meinem Kleiderschrank. (Carry in "Sex and the City")

Kleidung ist ein Statement – ganz gleich ob man sie bewusst wählt oder nicht. Sie transportiert Facetten der Persönlichkeit und ist gleichzeitig Ausdruck von Konventionen.

Ich trage schwarz, weil´s gefällt und trotz aller Verdächtigungen und Vorurteile. Bei vielen Zeitgenossen löst dies nämlich doch so einige Mutmaßungen hinsichtlich der Geisteshaltung aus. Doch hinter meiner vielleicht "finsteren" Erscheinung verbirgt sich kein angry young man wie James Dean in den 50er Jahren und auch kein Existentialist wie Satre und Co. in den 60er Jahren.

Wer "immer schwarz" trägt kann damit viele Fliegen mit einer Klappe schlagen: Keine quälenden Fragen: "Was ziehe ich an?", auch kein Ärger über gelegentliche Kaffeeflecken und auch keine stressigen Einkaufsbummel um dem gerade modischen und aktuellen Trend hinterherzulaufen.

Manchmal jedoch tauchen neue Probleme auf: nervende Mitmenschen die sich fragen ob das T-Shirt dasselbe ist wie das von gestern oder vorgestern. Doch keine Sorge! Trotz aller Verdächtigungen hinsichtlich der männlichen Hygienevorstellung: Das Outfit wird täglich gewechselt

Schwarz als "Farbe".

Die Farben, die das menschliche Auge wahrnimmt, entstehen durch Reflexion und nicht durch Absorption. Deshalb ist Weiß auch die Summe aller reflektierten Farben des Lichtspektrums. Wissenschaftlich gesprochen ist Schwarz also keine Farbe sondern das Fehlen von Farbe.

Schwarz in der Religion

Die Farbe Schwarz ist auch in Religionen verbreitet. Pfarrer, Priester und Rabbis tragen Schwarz. Schwarz ist eine der liturgischen Farben der katholischen Messe. Schwarz gilt dabei als Farbe des Leides, des Schmerzens, des Todes und der Trauer. Üblich ist die liturgische Farbe Schwarz bei Begräbnissen und Trauergottesdiensten. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) sind Stola und Meßgewand des Priesters bei Beerdigungen und Trauergottesdiensten nicht mehr schwarz, sondern violett. In der jüdischen Tradition der Kabbala steht Schwarz für Gnade und Verständnis.

Schwarz in der Mode

Schon Coco Chanel sagte einmal: "Es gibt nur drei Modefarben: Black, Noir und Schwarz"- Schwarz ist eine neutrale Farbe, man muss nicht so genau drauf achten, was dazu passt. Schwarz kann man mit fast allen Farben kombinieren und natürlich macht schwarz schlank. Optisch natürlich. Auch das "kleine Schwarze" ist nicht umsonst ein fester Begriff in der Modewelt.

Schwarz und "Energie"

Farbe ist eine Energieform, eine Schwingung. Trägt man weiße Kleidung, wird Energie - z.B. Hitze - reflektiert, während schwarze Kleidung Wärme anzieht/absorbiert. Diejenigen, die Schwarz tragen, tun dies ivielleicht auch in der Annahme, dass diese Kleiderfarbe alle Formen von Energie anziehen.

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