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Atomkraftwerk

Greenpeace veröffentlicht interne TiSA-Papiere: Abkommen bedroht europäischen Datenschutz

Freitag, 25. November 2016 - 19:13

Kritische Infrastruktur wie Atomkraftwerke würden unsicherer werden

Ein Wettlauf um die schwächsten Standards im Datenschutz droht Europa mit dem geplanten internationalen TiSA-Abkommen. Dies zeigen interne Dokumente aus der 20. Runde der Verhandlungen, die Greenpeace zugespielt wurden. Darin heißt es, Bestimmungen einzelner Länder zum Datenschutz dürften keine „nicht zu rechtfertigende Diskriminierung“ und kein „Handelshemmnis“ darstellen. Unternehmen wie Google oder Facebook, deren Geschäft auf der Nutzung persönlicher Daten basiert, bekämen erheblich mehr Einfluss. Auch für sensible Einrichtungen wie etwa Atomkraftwerke drohten Risiken. „TiSA untergräbt auf katastrophale Weise den Schutz der Menschen“, sagt Greenpeace-Handelsexperte Jürgen Knirsch. „Im Datenschutz soll ausgerechnet die schlechteste Regelung zum gemeinsamen Standard werden. Richtig wäre es, den höchsten Schutz der öffentlichen Versorgung als Standard zu setzen.

Aktivisten protestieren gegen überalterte AKW in Europa

Mittwoch, 5. März 2014 - 13:01

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Atomkraft? Nein Danke!

Studie zeigt: Risiko wächst mit Betriebsdauer des Reaktors

Seit circa 7 Uhr protestieren europaweit mehr als 240 Greenpeace-Aktivisten gegen das wachsende Risiko, das von alternden Atomreaktoren in der EU ausgeht. In der Schweiz, Belgien, Frankreich, Schweden, Spanien und den Niederlanden fordern die Umweltschützer mit verschiedenen Aktivitäten an überalterten Atomanlagen ein Ende der gefährlichen Atomkraft in Europa. Ein heute veröffentlichter Report von Greenpeace beweist: Steigendes Alter erhöht die Gefahr eines schweren Unfalls. In Beznau befinden sich rund 100 Umweltschützer auf dem AKW-Gelände, Kletterer besteigen den Reaktor 2 des AKW. Im belgischen Tihange projizierten einige Dutzend Aktivisten  „The end“ und Radioaktivitätszeichen an den Kühlturm des AKW. Ein 4,50 Meter hohes und zwei Meter breites Atommüllfass haben sie am Eingang platziert. „Die überalterten Atomkraftwerke sind tickende Zeitbomben. Der Weiterbetrieb ist absolut unverantwortlich", sagt Heinz Smital, Kernphysiker und Greenpeace Atomexperte vor Ort. „Die maroden Uralt-Meiler an der Grenze zu Deutschland müssen

 


Zu guter Letzt

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