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Betroffene

Zugang zu Gewaltschutz auch für Frauen in Flüchtlingsunterkünften

Mittwoch, 4. März 2015 - 15:49

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Gewaltschutz auch für Frauen in Flüchtlingsunterkünften

Zum Internationalen Frauentag am 8. März

Anlässlich des Internationalen Frauentages erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Flüchtlingsfrauen in Deutschland müssen Zugang zu wirksamem Schutz vor
sexueller Belästigung und geschlechtsspezifischer Gewalt haben, wenn sie hier in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften leben. Diese menschenrechtliche Verpflichtung folgt für die Staaten aus der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW, die mit der bevorstehenden Ratifikation der Europaratskonvention gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (Istanbul-Konvention) weiter konkretisiert wird: Der Bund und die Länder verpflichten sich dazu, sogenannte Kontakt- und Näherungsverbote sowie Schutzanordnungen für Betroffene zu gewährleisten. Frauen müssen über ihre Rechte informiert werden und sie tatsächlich in Anspruch nehmen können.

Langzeitarbeitslosigkeit:

Mittwoch, 5. November 2014 - 13:07

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Grundlegende Arbeitsmarktreformen

Forderung: Grundlegende Arbeitsmarktreformen

Vermittlung und Betreuung verbessern

Das Vorhaben von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, gegen die Langzeitarbeitslosigkeit vorzugehen kann man grundsätzlich ersteinmal begrüßen. Die geplante Reform muss die Aussonderung und Stigmatisierung der Betroffenen beenden. Nötig ist hierfür eine konzeptionelle Neuordnung der Arbeitsmarktpolitik. Die Vermittlung und Betreuung müssen für Langzeitarbeitslose spürbar verbessert werden. Vermittlungs- und Eingliederungsleistungen müssen aus meiner Sicht zudem grundsätzlich bei der Bundesagentur für Arbeit angesiedelt werden. Es sind insbesondere ältere, behinderte und geringqualifizierte Menschen, die gezielte Hilfen benötigen.

»AufRECHT bestehen«

Mittwoch, 17. September 2014 - 12:34

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | »AufRECHT bestehen«

Bundesweiter Aktionstag gegen Hartz IV-Gesetze

»AufRECHT bestehen«

Unter dem Motto »AufRECHT bestehen« [1] [2] ruft ein breites Bündnis aus Erwerbsloseninitiativen für den 2. Oktober zu einem bundesweiten Aktionstag gegen die geplanten Verschärfungen der Hartz IV-Gesetze auf.

Die Sanktionen der Hartz IV-Gesetzgebung sind Schikane und schränken die Entscheidungsfreiheiten der Betroffenen in einem nicht hinzunehmenden Maße ein. Mit den geplanten 'Vereinfachungen' droht jetzt eine weitere Verschlechterung der Situation von Erwerbslosen. Die Lage der Erwerbslosen muss jedoch verbessert werden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre eine klare Absage gegenüber der bisherigen Sanktionspraxis in Form eines Moratoriums und der Abschaffung der entsprechenden Paragraphen im Sozialgesetzbuch. [3]

Bericht zur Barrierefreiheit:

Dienstag, 16. September 2014 - 15:41

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Bericht zur Barrierefreiheit

Deutscher Behindertenrat fordert Konsequenzen

Private Dienstleister stärker in die Pflicht nehmen.

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) hat ein gemeinsames Eckpunktepapier für eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) vorgelegt. „Es geht uns insbesondere um eine verbindlichere Einbindung der privaten Anbieter von Dienstleistungen. Sie müssen gesetzlich dazu verpflichtet werden, mehr Barrierefreiheit zu gewährleisten“, sagte SoVD-Präsident und DBR-Sprecher Adolf Bauer am Dienstag in Berlin.

Benachteiligung von behinderten Menschen verhindern

Das BGG trat im Jahr 2002 in Kraft. Das Gesetz soll die Benachteiligung von behinderten Menschen verhindern und Barrierefreiheit gewährleisten. Im Rahmen eines umfassenden Prozesses wurden die gesetzlichen Regelungen inzwischen evaluiert.

Tage der seelischen Gesundheit im Kreis Coesfeld vom 22. bis 26. September

Freitag, 5. September 2014 - 14:36

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Systemsprenger, Hilfeverweigerer ...

Systemsprenger, Hilfeverweigerer, hoffnungslose Fälle?

Wenn Helfende an Grenzen stoßen

Psychische Erkrankungen und ihre Auswirkungen können in vielfältiger Form auftreten. Aber gibt es hoffnungslose Fälle? Gibt es Menschen, die keine Hilfe mehr erreicht, zu denen kein Zugang möglich ist, wo keine Grundlage hergestellt werden kann, auf der Betroffene und Helfende Fortschritte erzielen können? Die kreisweiten Tage der seelischen Gesundheit sind in diesem Jahr den Konflikt-Extremen und den besonders spannungsgeladenen Beziehungen zwischen Menschen mit einer psychischen Erkrankung, ihren Angehörigen, professionellen Helfern oder anderen in ihrer Umgebung gewidmet. Vom 22. bis 26. September 2014 finden fünf Fachvorträge zu unterschiedlichen Aspekten des Themas statt; vorab richtet sich ein Info-Stand auf dem Wochenmarkt in Dülmen an alle Interessierten.

Behinderte Menschen fordern Mitsprache: Bundesteilhabegesetz mit Betroffenen beraten

Freitag, 2. Mai 2014 - 11:26

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de |  Bundesteilhabeges. mit Betroffenen beraten

DBR-Sprecherratsvorsitzender Bauer: „Volle und wirksame Teilhabe gewährleisten!“

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert eine umfassende Gesetzesreform für die Teilhabe behinderter Menschen. „Die jahrelange Diskussion über ein neues Bundesteilhabegesetz, das die bisherige Eingliederungshilfe ersetzen soll, muss bald zu Ergebnissen führen. Ziel muss es sein, eine volle und wirksame Teilhabe aller Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten.“ Das erklärte der SoVD-Präsident und DBR-Sprecher, Adolf Bauer, am Freitag anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Als „unverzichtbar“ bezeichnete Bauer die Beteiligung der Behindertenverbände an der Reform. „Menschen mit Behinderungen sind

Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen

Mittwoch, 29. Januar 2014 - 17:51

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | politische Partizipation

Barrierefreiheit - Inklusion - Teilhabe - Selbsthilfe

Zur Zeit wird viel über die Barrierefreiheit, über Inklusion und über die Rechte von Menschen mit Behinderungen geredet. Das die Diskussion stattfindet ist erstmal eine gute Sache. Das die Bedürfnisse dieser Menschen sich im Bewußtsein der Bevölkerung festsetzt ist auch gut. Was jetzt noch fehlt wäre ein weiterer logischer Schritt die Betroffenen selber an den Entscheidungen mitwirken zu lassen. Auch diese sogenannte politische Partizipation schreibt die UN-Menschenrechtskonvention vor. Hier sieht es aber immer noch ziemlich düster aus. Wir haben zwar mit Herrn Schäuble z.B. einen mobilitätseingeschränkten Minister. Die Frage ist aber, hätten wir ihn auch wenn er von anfang an gehbehindert gewesen wäre und es nicht erst wurde als es schon längst Bundespolitiker war. Wäre es zum Beispiel hier im Kreis möglich das ein behinderter Politiker vom Volk gewählt würde? Das das überhaupt möglich ist zeigt das Beispiel der spanischen Stadrätin Ángela Covadonga Bachiller Guerra [1] aus der zentralspanischen Stadt Valladolid. So etwas würde ich mir auch für den Kreis Coesfeld wünschen.

Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sind unverzichtbar

Freitag, 22. November 2013 - 14:42

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Erwerbsminderungsrente verbessern

Erwerbsminderungsrente sinkt seit Jahren

Fast jeder fünfte Rentner in Deutschland erhält Alterseinkünfte wegen geminderter Erwerbsfähigkeit. Die Mehrzahl der Betroffenen lebt aus Sicht des Sozialverbandes SoVD in Armut. Denn die Erwerbsminderungsrente sinkt seit Jahren. Jetzt zeigen neue Berechnungen des IAQ-Instituts der Universität Duisburg-Essen, dass die rückläufige Entwicklung der durchschnittlichen Zahlbeträge der Erwerbsminderungsrenten noch deutlicher ausfällt, als bisher angenommen. Dies geht aus Berechnungen des Duisburger Wissenschaftlers Gerhard Bäcker hervor. Demnach erhält ein Erwerbsminderungsrentner, der im Jahr 2000 in Rente gegangen ist, im Schnitt 875 Euro.

Wissenschaft bestätigt Forderungen der PIRATEN

Donnerstag, 22. August 2013 - 14:14

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Wissenschaft bestätigt Forderungen

Was die PIRATEN längst in Ihrem Wahl- wie auch Grundsatzprogramm fordern und festgeschrieben haben, wurde vor Kurzem durch eine Studie von Soziologen der Universität Jena bestätigt [1, 2]: HartzIV-Sanktionen sollten abgeschafft und ordentlich bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass HartzIV von den Betroffenen als stigmatisierend empfunden wird und der Sprung aus dem Leistungsbezug trotz großer Anstrengungen nur den wenigsten gelingt.

 


Zu guter Letzt

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