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Chemikalien

Texas im Münsterland?

Mittwoch, 3. Februar 2016 - 13:12

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Wird das Münsterland zur Erdgas-Region?

Sind die Bohrungen von HammGas in Herbern ein Einstieg in die Fracking-Technologie? -  Wird das Münsterland zur Erdgas-Region?

Am 15. März 2016 stimmt der Rat der Stadt Hamm über die Erkundungsbohrungen der HammGas auf dem Bohrfeld in Herbern-Nordick, also im Kreis Coesfeld, ab. Bei diesen Bohrungen sollen keine Chemikalien zur Sprengung unterirdischer Gesteinsschichten eingesetzt werden, sie sind also formal gesehen kein Fracking.

Aber sind sie ein Einstieg in diese Hochrisiko-Technologie? „Der erste Bohrturm ist immer der schwerste!“, so lautet der klassische Insider-Spruch in einer Branche, die auf hohe Profite ausgerichtet ist. Selbst wenn keine Chemikalien eingesetzt werden: Droht dem Münsterland eine Aneinanderreihung von Industriegebieten?

Freihandelsabkommen

Montag, 13. Oktober 2014 - 19:24

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | TTIP-Kritiker im Bundestag

Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages zu TTIP

TTIP-Kritiker im Bundestag

Am heutigen Montag hat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages über die von mehr als 68.000 Menschen gezeichnete Petition „Kein Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen EU und USA" von Elisabeth Pertl beraten. Karl Bär, Referent für Handels- und Agrarpolitik am Umweltinstitut, stellte die Petition in Vertretung von Frau Pertl vor und beantwortete anschließend die Fragen der Abgeordneten.

Fracking

Dienstag, 30. September 2014 - 15:58

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Fracking stoppen, Fracking-Mythen aufdecken

Fracking stoppen, Fracking-Mythen aufdecken

660000 Unterschriften für ein Verbot von Fracking übergeben

Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen haben heute Bundesumweltministerin Barbara Hendricks rund 660000 Unterschriften für ein Verbot der Erdgas-Fördermethode Fracking übergeben. Zuvor führten sie vor dem Bundesumweltministerium eine symbolische Fracking-Bohrung durch. In einem Online-Appell hatten das Kampagnennetzwerk Campact, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und andere Initiativen gegen Fracking etwa eine halbe Million Unterschriften gesammelt, weitere rund 160000 Unterschriften sammelte das Umweltinstitut München. Die Organisationen fordern ein klares gesetzliches Verbot von Fracking durch entsprechende Änderungen im Bundesberggesetz.

Bundesregierung plant Pro-Fracking-Gesetz

Samstag, 6. September 2014 - 20:49

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Bundesregierung plant Pro-Fracking-Gesetz.

Fracking: Risiken inakzeptabel

Für Naturschutzverände sind die Pläne der Bundesregierung, die riskante Gasfördermethode Fracking in großen Tiefen noch in diesem Jahr erlauben zu wollen, ein klarer Fall von vorauseilendem Gehorsam gegenüber internationalen Energiekonzernen. Diese wollten spätestens mit dem transatlantischen Handelsabkommen TTIP die Schiefergasförderung in Deutschland durchsetzen. Der Bundesregierung muss vorgeworfen werden, die inakzeptablen Risiken des Einsatzes hochgiftiger Chemikalien beim Fracking zu unterschätzen. Das ergibt sich aus der jetzt bekannt gewordenen Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen.

Bienenschutz durch weniger Agrargifte

Mittwoch, 7. Mai 2014 - 18:37

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de |  Bienenschutz durch weniger Agrargifte

Greenpeace-Studie belegt: Ökologische Anbaumethoden helfen Bienen

Das Bienensterben kann mit ökologischen Methoden in der Landwirtschaft gelöst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie von Greenpeace. Diese zeigt die Bedeutung der Bienen für die weltweite Ernährungssicherheit und stellt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur ökologischen Schädlingsbekämpfung zusammen. Das Ergebnis: Der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide – eine der Hauptursachen für das weltweite Bienensterben – ist überflüssig. „Mit ökologischen, bienenfreundlichen Anbaumethoden produzieren Landwirte gesunde Lebensmittel und schützen natürliche Ressourcen. Dies sichert dem Menschen auch in Zukunft Ernährung“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace.

Greenpeace testet Luxuskleidung für Kinder

Montag, 17. Februar 2014 - 17:40

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Kinderkleidung mit Gift produziert

Kinderkleidung von Versace, Louis Vuitton und Dior laut Greenpeace mit Gift produziert

Teuer schützt vor Giften nicht: Kinderkleidung internationaler Luxusmarken ist teilweise mit gefährlichen Chemikalien belastet. Greenpeace hat 22 Kleidungsstücke und fünf Paar Schuhe der Marken Dior, Dolce & Gabbana, Giorgio Armani, Hermès, Louis Vuitton, Marc Jacobs, Trussardi und Versace getestet. Bei allen Marken außer Trussardi fanden die Umweltschützer Chemikalien, die teilweise hormonell wirksam oder krebserregend sind. Gleichzeitig kontaminieren sie Flüsse und Trinkwasser vor allem in den Produktionsländern. „Luxusmode mag exklusiv sein – sauber ist sie deswegen nicht. Der Säuglingsschuh von Hermès war genauso mit gefährlichen Chemikalien belastet wie das Kinder-Shirt von Dior oder die Jacke von Versace. Wir fordern auch die Luxusmarken auf, saubere Kleidung herzustellen und Kinder und Umwelt zu schützen,“ sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace.

Risiko-Chemikalien raus aus Nivea-Produkten

Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 18:03

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Chemikalien raus aus Nivea-Produkten

80000 Verbraucher fordern von Kosmetik-Hersteller Beiersdorf

Hamburg/Berlin: Bei einer Kundgebung vor der Konzernzentrale in Hamburg hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über 80000 Protestunterschriften von Verbraucherinnen und Verbrauchern an die Beiersdorf AG übergeben. Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Nivea ohne Hormone!“ wurde das Unternehmen aufgefordert, hormonell wirksame Chemikalien aus seinen Produkten zu verbannen. Hormonähnliche Stoffe werden mit gesundheitlichen Störungen wie Brust- und Hodenkrebs, einer verminderten Spermienqualität und verfrühter Pubertät in Zusammenhang gebracht. Beiersdorf setzt sie in einem Drittel aller Nivea-Produkte als Konservierungsstoffe oder UV-Filter ein.

 


Zu guter Letzt

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