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Greenpeace

Greenpeace veröffentlicht interne TiSA-Papiere: Abkommen bedroht europäischen Datenschutz

Freitag, 25. November 2016 - 19:13

Kritische Infrastruktur wie Atomkraftwerke würden unsicherer werden

Ein Wettlauf um die schwächsten Standards im Datenschutz droht Europa mit dem geplanten internationalen TiSA-Abkommen. Dies zeigen interne Dokumente aus der 20. Runde der Verhandlungen, die Greenpeace zugespielt wurden. Darin heißt es, Bestimmungen einzelner Länder zum Datenschutz dürften keine „nicht zu rechtfertigende Diskriminierung“ und kein „Handelshemmnis“ darstellen. Unternehmen wie Google oder Facebook, deren Geschäft auf der Nutzung persönlicher Daten basiert, bekämen erheblich mehr Einfluss. Auch für sensible Einrichtungen wie etwa Atomkraftwerke drohten Risiken. „TiSA untergräbt auf katastrophale Weise den Schutz der Menschen“, sagt Greenpeace-Handelsexperte Jürgen Knirsch. „Im Datenschutz soll ausgerechnet die schlechteste Regelung zum gemeinsamen Standard werden. Richtig wäre es, den höchsten Schutz der öffentlichen Versorgung als Standard zu setzen.

Glyphosat: Umweltschutzverbände kritisieren EFSA-Empfehlung

Donnerstag, 12. November 2015 - 19:05

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Glyphosat-Bericht der EFSA zeugt von Ignoranz

Die Europäische Lebensmittelbehörde missachtet gesundheitliche Risiken

Die europäische Lebensmittelüberwachungsbehörde (EFSA) hat heute in einem Report das umstrittene Totalherbizides Glyphosat als wahrscheinlich nicht krebserregend bewertet. Das kann den Weg ebnen für die Wiederzulassung in der EU. Der Report bezieht sich überwiegend auf nicht-veröffentlichte Studien, die Produzenten  von Glyphosat wie Monsanto einreichten und die sich gegen die Einschätzung der WHO aussprechen, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist.

TTIP-Resolution des EU-Parlaments ist Kotau vor Großkonzernen

Mittwoch, 8. Juli 2015 - 21:01

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | TTIP-Resolution des EU-Parlaments ist Kotau vor Großkonzernen

Sonderjustiz für Unternehmen

Das Europäische Parlament hat sich heute in einer Zwischenabstimmung zum umstrittenen Handelsabkommen TTIP hinter die EU-Kommission gestellt. Die Parlamentarier votierten mehrheitlich für die private Streitschlichtung (ISDS, Investor State Dispute Settlement). Diese sieht vor, dass Konflikte zwischen Investoren und Staaten nicht vor ordentlichen Gerichten, sondern vor privaten Schiedsstellen  verhandelt werden. Damit würde eine Sonderjustiz für Unternehmen geschaffen werden, deren Entscheidungen nicht mehr durch demokratische Institutionen angefochten werden  können.

Neues Buch:

Freitag, 22. Mai 2015 - 19:36

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | 38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co

38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co

27 Aktivisten aus 18 verschiedenen Nichtregierungsorganisationen, die gemeinsam gegen die aktuell verhandelten Freihandelsverträge der EU kämpfen, liefern in einem neuen Basistext von Attac "38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co".

Basistext von Attac zu geplanten Freihandelsabkommen erschienen

Das Ergebnis: Alle im Zusammenhang mit den geplanten Abkommen diskutierten Themen - von konkreten Verbraucherschutzproblemen über abstrakte Verfassungsfragen bis hin zu Reformideen für die umstrittenen Konzernklagerechte - werden in dem Büchlein behandelt. Das Urteil der Autoren fällt dabei eindeutig aus: TTIP und Co. sind nicht zu retten.

Wald-Bilanz der Bundesregierung

Mittwoch, 8. Oktober 2014 - 19:08

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Wald-Bilanz der Bundesregierung

Zur Bundeswaldinventur: Bessere Standards für Waldwirtschaft gefordert

 

Wald-Bilanz der Bundesregierung täuscht über Defizite hinweg 

Umweltverbände sehen nach Vorstellung der Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur (BWI3) durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt weiterhin Defizite beim Waldnaturschutz. Laut Bericht der Bundesregierung ist der Bestand der Buchenwälder anteilig weiter gewachsen. Zudem sind  die Wälder im Vergleich zur Bundeswaldinventur von 2002 (BWI2) geringfügig älter geworden und verfügen über leicht gestiegene Holzvorräte. „Diese Ergebnisse sind begrüßenswert, dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland immer noch weit davon entfernt ist, eine internationale Vorbildrolle bei der ökologischen Waldnutzung und dem Waldnaturschutz einzunehmen“, so BUND, Forum für Umwelt und Entwicklung, Greenpeace und NABU. Die Umweltverbände bedauern, dass die 

Waldwildnis schwindet rasant

Donnerstag, 4. September 2014 - 15:07

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Waldwildnis schwindet rasant

Größte Verluste in borealen und tropischen Wäldern

Wert der Wälder wieder schätzen lernen

Die letzten Gebiete unberührter Waldwildnis auf unserem Planeten sind im Zeitraum 2000 bis 2013 um 8,1 Prozent geschrumpft. Der Verlust beträgt insgesamt 104 Millionen Hektar, eine Fläche etwa dreimal so groß wie Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Greenpeace, der University of Maryland und Transparent World. Sie basiert auf öffentlichen Satellitenbildern und eigenen Kartierungen. „Unsere Auswertung zeigt erschreckend deutlich, wie massiv der Druck auf die Wälder wächst“, sagt Jannes Stoppel, Waldexperte von Greenpeace. „Wir müssen den

Atomkonzerne machten Milliardengewinne mit Rückstellungen

Mittwoch, 14. Mai 2014 - 15:36

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | AKW-Altlasten

Greenpeace: Energieriesen müssen für AKW-Altlasten verantwortlich bleiben 

Mit den Atomrückstellungen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro erwirtschafteten die Atomkonzerne RWE und Co. vermutlich Gewinne von rund 68 Milliarden Euro. Dies geht aus einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace aus dem Jahr 2010 hervor. RWE, Eon, Vattenfall und EnBW nutzten einen erheblichen Wettbewerbsvorteil der derzeitigen Rückstellungspraxis. Die Konzerne konnten das Geld für Investitionen nutzen, ohne dafür Zinsen und Steuern zu zahlen. „Es ist aberwitzig, dass die Energieriesen jetzt alle Verantwortung für ihre atomaren Hinterlassenschaften abgeben wollen, nachdem sie dicke Gewinne gemacht haben“, sagt Riedl. 

Bienenschutz durch weniger Agrargifte

Mittwoch, 7. Mai 2014 - 18:37

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de |  Bienenschutz durch weniger Agrargifte

Greenpeace-Studie belegt: Ökologische Anbaumethoden helfen Bienen

Das Bienensterben kann mit ökologischen Methoden in der Landwirtschaft gelöst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie von Greenpeace. Diese zeigt die Bedeutung der Bienen für die weltweite Ernährungssicherheit und stellt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur ökologischen Schädlingsbekämpfung zusammen. Das Ergebnis: Der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide – eine der Hauptursachen für das weltweite Bienensterben – ist überflüssig. „Mit ökologischen, bienenfreundlichen Anbaumethoden produzieren Landwirte gesunde Lebensmittel und schützen natürliche Ressourcen. Dies sichert dem Menschen auch in Zukunft Ernährung“, sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace.

Greenpeace findet Agrargifte im Bienen-Pollen

Donnerstag, 17. April 2014 - 16:47

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Greenpeace findet Agrargifte im Bienenpollen

Aktivisten protestieren bei Chemiekonzern Bayer gegen Bienenkiller

Gegen die Produktion und Verwendung bienengefährdender Pestizide protestierten Greenpeace-Aktivisten gestern vor dem Bayer-Hauptsitz in Leverkusen. Auf einem 17 mal 10 Meter großen Fotobanner am Gebäude fordern Bienen den Chemiekonzern auf: „Stop killing us!“. Anlass für den Protest sind Gift-Funde in Bienen-Pollen, darunter auch Pestizide von Bayer. Ein neuer Greenpeace-Report fasst die EU-weite Untersuchung zusammen (http://bit.ly/1gyaLiM). „Diese Gifte tragen mit Sicherheit zum Bienensterben bei“, sagt Dirk Zimmermann, Landwirtschaftsexperte von Greenpeace. „Wir brauchen dringend ein gesetzliches Vollverbot für bienengefährdende Pestizide.“

Aktivisten protestieren gegen überalterte AKW in Europa

Mittwoch, 5. März 2014 - 13:01

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Atomkraft? Nein Danke!

Studie zeigt: Risiko wächst mit Betriebsdauer des Reaktors

Seit circa 7 Uhr protestieren europaweit mehr als 240 Greenpeace-Aktivisten gegen das wachsende Risiko, das von alternden Atomreaktoren in der EU ausgeht. In der Schweiz, Belgien, Frankreich, Schweden, Spanien und den Niederlanden fordern die Umweltschützer mit verschiedenen Aktivitäten an überalterten Atomanlagen ein Ende der gefährlichen Atomkraft in Europa. Ein heute veröffentlichter Report von Greenpeace beweist: Steigendes Alter erhöht die Gefahr eines schweren Unfalls. In Beznau befinden sich rund 100 Umweltschützer auf dem AKW-Gelände, Kletterer besteigen den Reaktor 2 des AKW. Im belgischen Tihange projizierten einige Dutzend Aktivisten  „The end“ und Radioaktivitätszeichen an den Kühlturm des AKW. Ein 4,50 Meter hohes und zwei Meter breites Atommüllfass haben sie am Eingang platziert. „Die überalterten Atomkraftwerke sind tickende Zeitbomben. Der Weiterbetrieb ist absolut unverantwortlich", sagt Heinz Smital, Kernphysiker und Greenpeace Atomexperte vor Ort. „Die maroden Uralt-Meiler an der Grenze zu Deutschland müssen

Greenpeace testet Luxuskleidung für Kinder

Montag, 17. Februar 2014 - 17:40

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Kinderkleidung mit Gift produziert

Kinderkleidung von Versace, Louis Vuitton und Dior laut Greenpeace mit Gift produziert

Teuer schützt vor Giften nicht: Kinderkleidung internationaler Luxusmarken ist teilweise mit gefährlichen Chemikalien belastet. Greenpeace hat 22 Kleidungsstücke und fünf Paar Schuhe der Marken Dior, Dolce & Gabbana, Giorgio Armani, Hermès, Louis Vuitton, Marc Jacobs, Trussardi und Versace getestet. Bei allen Marken außer Trussardi fanden die Umweltschützer Chemikalien, die teilweise hormonell wirksam oder krebserregend sind. Gleichzeitig kontaminieren sie Flüsse und Trinkwasser vor allem in den Produktionsländern. „Luxusmode mag exklusiv sein – sauber ist sie deswegen nicht. Der Säuglingsschuh von Hermès war genauso mit gefährlichen Chemikalien belastet wie das Kinder-Shirt von Dior oder die Jacke von Versace. Wir fordern auch die Luxusmarken auf, saubere Kleidung herzustellen und Kinder und Umwelt zu schützen,“ sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace.

 


Zu guter Letzt

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