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Politischer Veilchendienstag der Coesfelder Grünen

Mittwoch, 15. Februar 2017 - 18:20

Politischer Veilchendienstag der Coesfelder Grünen

Trittin zu Gast in Coesfeld

28. Februar ab 19 Uhr
Brauhaus Stephanus

„Einen besseren Einstieg in den Landtagswahlkampf hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich Norbert Vogelpohl, Sprecher der Coesfelder Grünen. „Mit Jürgen Trittin können wir bei unserem politischen Veilchendienstag wieder ein politisches Schwergewicht präsentieren.“

Prominenter Hauptredner beim Politischen Veilchendienstag der Grünen

Der Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesumweltminister ist für seine scharfen Analysen sowie seine klare und markige Sprache bekannt.  „In diesem Jahr“, so Vogelpohl weiter, „wird er seinen Schwerpunkt auf die Außenpolitik legen – und da gibt es ja aktuelle Themen genug.“

Jürgen Trittin ist Hauptredner | Bild: www.gruene-coesfeld.de

Jürgen Trittin ist Hauptredner | Bild: www.gruene-coesfeld.de

Die Kraft der Stille

Raureif modelliert das Land,
Erwartung und Sehnsucht füllt die Luft,
lockt in die Einsamkeit.

Magisch ist die Stille
des Waldes,
stiehlt die Hektik,
schenkt Kraft und Geduld,
den Alltag zu bestehen.

Die Natur interessiert es nicht,
wie eilig
wir es haben,

sie
hat ihre eigene Zeit,

lehrt uns
den Augenblick zu leben.

Land der Utopien

Dahin nur, wo du weilst,
du wundersamer Friede,
dahin zieht’s meine Seele-
zu jenem Berge, den der Himmel küsst.

Wohlige Ruhe verbreitet der Ort.
Dort höret mein Wort nur die Stille.

Gedanken verwehen im Winde,
nehmen hinweg alle Fetzen,
die wie Pfeile verletzen.

Alle ihre Bedeutungen schwinden darin
in unfassbare, uferlose Räume-
und auch deine Träume, alle Tränen wehen dahin.

Wo bist du, paradiesisches Land?
Zur dir hin zieht mich mein Sinn.


LAND DER UTOPIEN
- auch du wirst entfliehen.

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

 

Rad der Zeit

Rad der Zeit

Leben, Liebe, Rad der Zeit,
verweil’ doch noch ein wenig!
Sag’ mir, ist es schon soweit?
Magst du nicht noch bleiben?

Zarte Füße, rauer Boden,
nichts scheint ewig hier.
So gedenken wir der Toten
und so schreite ich zu dir.

Ein Blick, kein Wort und mir ist kalt.
Wer hält meine Hand,
wenn ein Schrei durch Täler hallt
Und keiner kommt an Land?

Wenn Wellen fluten meine Welt,
reißende Ströme mich umnachten,
keiner die Hand des ander'n mehr hält
und wir nicht auf uns achten.

 


Zu guter Letzt

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