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SeaWatch2

Montag, 20. März 2017 - 21:48

SeaWatch2 | Kalkuliertes Sterbenlassen: Rettungsleitstelle schon im Frühjahr am Limit

Kalkuliertes Sterbenlassen: Rettungsleitstelle schon im Frühjahr am Limit

Die Sea-Watch Rettungsmission startet dramatisch: Gleich am ersten Einsatztag für 2017 hat die Crew der Sea-Watch 2 am Sonntag etwa 300 Menschen aus sinkenden Schlauchbooten gerettet. Schiff und Crew operierten am absoluten Kapazitätslimit. Dennoch konnte die Rettungsleitstelle kein Schiff zur Unterstützung schicken. Insgesamt waren am Sonntag mehrere Tausend Flüchtende in Seenot geraten. Die knappen Kapazitäten der staatlichen Retter sind dabei politisches Kalkül: Rettungsmissionen untergraben das Konzept des Sterbenlassens als Mittel der Abschreckung.

Ein Crewmitglied der Sea-Watch wirft zwei Schiffbrüchigen eine Rettungsweste zu. Foto: Fabian Melber

Leserbrief

Montag, 22. Juni 2015 - 17:51

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Leserbrief zum Artikel "Schiewerling über Homo-Ehe und Gleisbau"

Leserbrief zum Artikel "Schiewerling über Homo-Ehe und Gleisbau" vom 22. Juni 2015 auf der Kreisseite der Allgemeinen Zeitung Coesfeld

Schiewerling hat recht, wenn er die Homo-Ehe keineswegs als Randthema ansieht. Dann hört es aber auch schon auf. Die Ehe ist nicht deswegen geschützt weil aus der Beziehung Kinder entstehen. Sie ist deswegen geschützt weil hier Menschen füreinander und gegenseitig Verantwortung übernehmen. Das allein verdient nicht nur den Segen, sondern auch den Respekt und die Unterstützung unserer Gesellschaft. Dabei spielt es keine Rolle welches Geschlecht die Eheleute haben.
Das Recht die Liebe zweier Menschen zu beurteilen hat Karl Schiewerling jedenfalls nicht. Wenn er aber gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe verweigern will tut er genau dies, indem er Ehe und Familie nur auf das Kinderkriegen reduziert. Familie ist jedoch weitaus mehr.

Asyl ist keine Gnade, Asyl ist ein Recht

Montag, 1. Juni 2015 - 21:50

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Massensterben im Mittelmeer stoppen

Flüchtlingsdrama und Massensterben im Mittelmeer stoppen!

Jedes Jahr sind Millionen von Menschen gezwungen, ihr Zuhause aufgrund von bewaffneten Konflikten, Verfolgung, Hungersnot und Armut zu verlassen. Tausende sterben jedes Jahr beim Versuch, andere Länder zu erreichen. In den letzten Tagen und Wochen ist das Mittelmeer neuerlich zum Massengrab für tausende Menschen geworden. Unzählige andere werden an den Grenzen gewaltsam zurückgedrängt oder sitzen in Nachbarländern fest, wo sie keine Rechte haben. Angesichts dieser humanitären Katastrophe ist jeder zivilisierte Mensch gefordert alle notwendigen Schritte zu setzen, um dem Massensterben im Mittelmeer ein Ende zu setzen.

Ratschläge sind auch Schläge

Mittwoch, 20. Mai 2015 - 16:35

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | "Kinder vor Homosexuellen fernhalten"

Homophobie im Westfalen-Blatt

Im Wochenendmagazin "OWL am Sonntag" gibt es die regelmäßige Kolumne "Guter Rat am Sonntag". Einen guten Ratschlag war das, was in der Ausgabe vom 17. Mai 2015 zu lesen war, sicherlich nicht. Stattdessen war dieser "Ratschlag" eher ein geistiger Tiefschlag.

Dort suchte ein Vater Rat, der seine Töchter vor einer Hochzeit zweier Männer zu schützen suchte. Doch nicht nur die Frage des Ratsuchenden sondern gerade auch die Antwort der "Kummerkastentante" strotzte nur so vor Homophobie.

Verwirrung

Die Töchter würden "verwirrt", wenn sie zur Hochzeit gingen, heißt es sinngemäß in der Antwort in der kritiklos für die unterstützung homophoben Verhalten plädiert wird. Das Westfalen-Blatt erzeugt damit den Eindruck, als müsse man zu Recht Angst vor mädchenverderbender Homosexualität haben.

Hashtag des Tages

Montag, 2. März 2015 - 20:28

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Wir weigern uns, Feinde zu sein

#refusetobeenemies

Мы отказываемся быть врагами.
Ми відмовляємося бути ворогами.
We refuse to be enemies.
Wir weigern uns, Feinde zu sein.

#refusetobeenemies

Wir weigern uns, Feinde zu sein

Die IPPNW hat unter dem Motto "Wir weigern uns, Feinde zu sein" eine Social-Media-Kampagne gestartet. Damit wollen wir unserer Forderung nach friedlichen Lösungen der Ukraine-Krise ein Gesicht geben. Auf Facebook und Twitter laden Menschen u.a. Fotos mit dem Schild „We refuse to be enemies“ - angefangen mit Menschen aus der Ukraine und Russland.

„Wir haben es satt!“-Demonstration

Dienstag, 13. Januar 2015 - 16:36

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de |  Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP

„Wir haben es satt!“-Demonstration fordert den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP

Fünfte "Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration am 17.1.2015 in Berlin

Am 17. Januar 2015 startet um 12 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin zum fünften Mal die bundesweite „Wir haben es satt!“-Demonstration. Unter dem Motto „Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP! Für eine Agrarwende!“ stemmt sich das breite gesellschaftliche Bündnis aus über 100 Organisationen gegen die weltweite Industrialisierung der Landwirtschaft und die daraus resultierenden Risiken für Menschen, Tiere, Umwelt und den Bauernstand. Zur Demonstration in Berlin werden erneut mehr als 10 000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet.

Überwältigende Mehrheit gegen Schiedsgerichte in TTIP

Dienstag, 13. Januar 2015 - 16:08

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | TTIP  "Schadet der europäischen Idee"

Überwiegend negative Antworten im EU-Konsultationsverfahren

EU-Kommission sollte Konsequenzen ziehen

Rund 97 Prozent der teilnehmenden Personen, Verbände und Firmen lehnen Schiedsgerichte zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Staaten und Konzernen ab, so lautet das heute veröffentlichte Ergebnis einer offiziellen EU-Konsultation zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Im Rahmen der europaweiten Befragung zum Investitionsschutzkapitel im geplanten Freihandelsabkommen waren rund 150.000 Eingaben gemacht worden.

Tsunami-Katastrophe

Montag, 22. Dezember 2014 - 14:28

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Zehn Jahre seit der Tsunami-Katastrophe

Zehn Jahre seit der Tsunami-Katastrophe

Entwicklungen für mehr Sicherheit

Am 26. Dezember 2004 löste ein schweres Seebeben vor der Küste von Sumatra einen verheerenden Tsunami im Indischen Ozean aus. Indonesien wie auch Küstenregionen in Thailand, Sri Lanka und Südindien wurden damals am schwersten getroffen – mehr als 250.000 Menschen verloren ihr Leben, 1,8 Millionen wurden obdachlos und 5 Millionen Menschen bedurften der sofortigen Hilfe. Eine Tsunami-Frühwarnung fehlte – und gilt als Hauptgrund für die hohen Opferzahlen. Aus diesem Grund beschloss die Bundesregierung bereits kurz nach der Katastrophe, den Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean zu unterstützen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte in diesem Rahmen das zentrale Element des Tsunami-Frühwarnsystems, das Entscheidungsunterstützungssystem.

Neuer TISA-Leak

Mittwoch, 17. Dezember 2014 - 15:01

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Angriff auf Verbraucher- und Datenschutz

Angriff auf Verbraucher- und Datenschutz

Zum neuesten Leak zum Handelsabkommen TISA

Der Leak des US-Verhandlungsvorschlags bestätigt zum wiederholten Mal die Gefahr für die Demokratie, die von solchen internationalen Abkommen ausgeht. Nach ACTA, CETA und TTIP sehen wir hier erneut, dass diese intransparent verhandelten Verträge primär der Durchsetzung der Interessen transnationaler Konzerne dienen und den Einsatz des europäischen Parlaments zu Themen wie Verbraucherschutz, Datenschutz, Netzneutralität uvm. zu unterminieren drohen.

Datenschutzbestimmungen sollen ausgehölhlt werden

Der soeben bekanntgewordene Vorschlag würde europäische Datenschutzbestimmungen aushöhlen: Die EU könnte nicht mehr sicherstellen, dass sich Diensteanbieter aus den Unterzeichnerstaaten an hier geltendes Datenschutzrecht halten.

Neue Rechte

Dienstag, 16. Dezember 2014 - 2:07

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Nicht vor Pegida einknicken

Pegida wendet sich mit rückständigen Vorstellungen gegen die offene Gesellschaft

 

Resonanzboden für rechtsextreme Einstellungen

Es muss davor gewarnt werden, sich auf das rückwärtsgewandte Weltbild der Pegida-Bewegung einzulassen und ihren Forderungen nachzugeben. Pegida ist ein Sammelbecken für Menschen, die unzufrieden sind mit den gesellschaftlichen Realitäten im modernen Deutschland. Darunter mehr Rechte für Minderheiten, die Gleichstellung von Homosexuellen, die Stärkung der Frauen in der Gesellschaft. Die Pegida-Bewegung ist ein Resonanzboden für rechtsextreme und rassistische Einstellungen, die leicht in reale Gewalt umschlagen können.

Wirtschaftsabkommen CETA

Donnerstag, 27. November 2014 - 19:56

Gabriel widersetzt sich Parteibeschluss und dem Willen der Bürgerinnen und Bürger

CETA darf nicht verabschiedet werden

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erklärte heute im Bundestag, dass Deutschland das CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada ratifizieren solle. Damit setzt er sich sowohl über einen Beschluss des SPD-Parteikonvents als auch über den Willen von fast einer Million Bürger hinweg, die in den vergangenen Wochen bereits die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA unterzeichnet haben.

Waffenhandel

Montag, 24. November 2014 - 20:31

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | „Control Arms“-Koalition veranstaltet Aktion

Ampel muss von Grün auf Rot schalten

„Control Arms“-Koalition veranstaltet Aktion vor der Weltzeituhr am Berliner Alexanderplatz

Jeden Tag sterben 2.000 Menschen durch Waffengewalt. Viel zu lange erhielten Waffenhändler grünes Licht für ihr tödliches Geschäft, durften Waffen und Munition an Diktatoren und andere Verursacher von Menschenrechtsverletzungen verkaufen. Damit muss jetzt Schluss sein!

Völkerrechtliche Verbindlichkeit

Der internationale Waffenhandelskontrollvertrag (Arms Trade Treaty, ATT) erhält am 24.12.2014 völkerrechtliche Verbindlichkeit, nachdem er von ausreichend Unterzeichnerstaaten ratifiziert wurde. Er schafft strengere Regeln für den weltweiten Handel mit Waffen und Munition.

Debatte

Freitag, 14. November 2014 - 15:32

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Ethisch-moralische Bedenken

Ethisch-moralische Bedenken

Ich finde es fast schon pervers das Deutschland ohne ethisch-moralische Bedenken Kriegsgerät und andere Waffen in die Welt liefert um hunderttausende Menschen damit zu töten, ja zu ermorden, bei der Ablehnung der Sterbehilfe, was dagegen nur im Verhältnis sehr, sehr wenige Menschen wirklich betrifft, die Menschenwürde, das Gewissen und der Schutz des Lebens als Grund vorgeschoben wird. An Bigotterie ist das wohl kaum zu übertreffen. Gesunde Menschen im Krieg abzuknallen ist ok, sterbenskranken Menschen viel Leid zu ersparen und einen humanen Tod zu ermöglichen dagegen nicht? Was für eine Zeit, was für Sitten!

Langzeitarbeitslosigkeit:

Mittwoch, 5. November 2014 - 13:07

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Grundlegende Arbeitsmarktreformen

Forderung: Grundlegende Arbeitsmarktreformen

Vermittlung und Betreuung verbessern

Das Vorhaben von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, gegen die Langzeitarbeitslosigkeit vorzugehen kann man grundsätzlich ersteinmal begrüßen. Die geplante Reform muss die Aussonderung und Stigmatisierung der Betroffenen beenden. Nötig ist hierfür eine konzeptionelle Neuordnung der Arbeitsmarktpolitik. Die Vermittlung und Betreuung müssen für Langzeitarbeitslose spürbar verbessert werden. Vermittlungs- und Eingliederungsleistungen müssen aus meiner Sicht zudem grundsätzlich bei der Bundesagentur für Arbeit angesiedelt werden. Es sind insbesondere ältere, behinderte und geringqualifizierte Menschen, die gezielte Hilfen benötigen.

Thema: Freihandelsabkommen

Samstag, 1. November 2014 - 23:43

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Zustimmung zum TTIP sinkt

Aktuelle Umfrage zu TTIP: Zustimmung zum Freihandelsabkommen sinkt

 

Jeder Vierte will Stopp der Verhandlungen - Kritiker werfen Bundesregierung Täuschung vor

Die Zustimmung in Deutschland zum Freihandelsabkommen TTIP sinkt: Während noch im Februar dieses Jahres die Unterstützung in der Bevölkerung bei 55 Prozent lag, sieht mittlerweile nicht einmal mehr die Hälfte aller Deutschen das geplante Abkommen zwischen der EU und den USA positiv. Jeder Vierte fordert sogar einen Stopp der Verhandlungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid jetzt im Auftrag von foodwatch durchgeführt hat. Die Verbraucherorganisation warf der Bundesregierung vor, die Bevölkerung mit falschen Informationen über das Abkommen bewusst zu täuschen. Als Teil einer selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative mit mehr als 250 Organisationen fordert

Spionage

Samstag, 4. Oktober 2014 - 12:42

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Grundrechtsbruch und Industriespionage

Carte Blanche für Grundrechtsbruch und Industriespionage

Operation "Eikonal":

Die Einschätzung von Fachleuten scheint sich zu bestätigt, dass die  Bundesregierung die Beziehungen zu den USA über die Grundrechte deutscher Staatsbürger gestellt hat.

aktuelle Medienberichte

Zu den aktuellen Medienberichten [1] [2], wonach der BND Netzwerkverkehr aus Deutschland an die NSA weitergeleitet hat ohne die G10 Kommission und das parlamentarische Kontrollgremium darüber zu informieren, kann man nur den Kopf schütteln.

Ebola-Krise

Donnerstag, 2. Oktober 2014 - 21:52

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Ebola-Krise

Internationale Gemeinschaft muss schnell und koordiniert handeln

Hilfe in Sierra Leone

Die Entwicklungsorganisation Oxfam weitet seine Hilfsmaßnahmen in dem von Ebola betroffenen Sierra Leone massiv aus. Die internationale Organisation kündigt an, das Finanzvolumen seiner Maßnahmen zu verdreifachen. Konkret soll die Wasser- und Sanitärversorgung für Behandlungszentren sowie die Verteilung von Hygiene-Sets erheblich ausgeweitet und Aufklärungskampagnen verstärkt werden. In Sierra Leone sind rund 2,5 Millionen Menschen von einer Ansteckung mit Ebola bedroht.

Bürgerbeteiligung

Samstag, 6. September 2014 - 21:38

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Volksabstimmungen ausbauen

Repräsentative Demokratie stärken – Volksabstimmungen ausbauen

Studie: Zwei Drittel der Bürger wollen mehr selbst entscheiden

Der Verein Mehr Demokratie hat als Reaktion auf die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zur Bürgerbeteiligung gefordert, die direkte Demokratie in Ländern und Kommunen weiter auszubauen und auch auf Bundesebene einzuführen. Die Studie belegt: Bürger- und Volksentscheide sind neben Wahlen das zweite Standbein der Demokratie. Nach Ergebnissen der Studie, die die Stiftung gemeinsam mit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg, Gisela Erler, erarbeitet hat, wird die repräsentative Demokratie durch Bürgerbeteiligung und direktdemokratische Abstimmungen aufgewertet. 

Syrien-Flüchtlinge

Freitag, 29. August 2014 - 11:29

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Syrien-Flüchtlinge

Forderung: Verstärkte Aufnahme in reichen Ländern

Nach drei Jahren Bürgerkrieg über die Hälfte der Gesamtbevölkerung auf der Flucht

Die westlichen und andere reiche Länder sind aufgefordert, verstärkt syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Dies ist nenmehr anlässlich der Überschreitung der Marke von drei Millionen syrischer Flüchtlinge, die nun offiziell beim Hilfswerk UNHCR registriert sind, unumgänglich. Neben den 3 Millionen beim UNHCR registrierten Flüchtlingen gibt es über 10 Millionen Binnenvertriebene, damit ist über die Hälfte der syrischen Gesamtbevölkerung auf der Flucht.

Proteste gegen Gaza-Krieg:

Dienstag, 29. Juli 2014 - 14:00

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Proteste gegen Gaza-Krieg

Kein Fußbreit für Antisemitismus und Islamophobie

Protest gegen einen erneuten Antisemitismus in Deutschland ist kein Freifahrtschein für islamophobe Hetze

Aktuell muss man sich große Sorgen machen. Es werden nicht nur wieder antisemitische Parolen auf Demos geduldet, sondern in der Kritik an den antisemitischen Protesten wird zunehmend auch wieder islamophobe Hetze hoffähig gemacht. Muslimische Mitbürger werden immer öfter offen oder versteckt angegriffen – in Worten und leider auch in Taten. Die Angriffe treffen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und reduzieren sie pauschal auf ihre Religion.

NSA-Untersuchungsausschuss:

Donnerstag, 8. Mai 2014 - 16:17

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | NSA-Untersuchungsausschuss

Erster Schritt mit Snowden als Zeugen gemacht

Zur einstimmigen Entscheidung aller Fraktionen im NSA-Untersuchungsausschuss, den Whistleblower Edward Snowden als Zeugen zu befragen, nimmt Caro Mahn-Gauseweg, stellvertretende Bundesvorsitzende der Piratenpartei Deutschland, wie folgt Stellung:

»Mit der Benennung Edward Snowdens als Zeugen im NSA-Untersuchungsausschuss ist der erste Schritt gemacht. Es müssen aber noch viele weitere folgen, insbesondere von den Vertretern der Union. Denn der Beschluss zeigt auch, dass es nach wie vor große Uneinigkeit darüber gibt, ob Snowden auch nach Deutschland kommen soll, um auszusagen.

Internationaler Frauentag

Samstag, 8. März 2014 - 21:20

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Internationaler Frauentag

Elterngeld und Rückkehrrecht schaffen bessere Chancen

SoVD-Frauen fordern Bundesregierung zum Handeln auf

Die Frauen im Sozialverband SoVD fordern eine rasche Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Verbesserungen für Frauen. „Wir begrüßen die Zusage, das Elterngeld weiterzuentwickeln, wenn sich die Väter stärker in die Kindererziehung einbringen. Aber jetzt müssen den schönen Worten auch Taten folgen.“ Das erklärt die SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. Die konstant hohe Zahl der in teilzeitbeschäftigten Frauen erfordere zudem ein verstärktes Rückkehrrecht zur früheren Arbeitszeit. „Wer seine Arbeitszeit zugunsten von Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen reduziert, darf später dafür nicht bestraft werden. Deshalb ist es richtig, dass die

100.000 Hamburger:

Dienstag, 7. Januar 2014 - 16:05

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de |  Leben im Gefahrengebiet

Leben im Gefahrengebiet unter Generalverdacht

100.000 Hamburger Bürger stehen unter Generalverdacht: Seit Freitag Morgen gelten weite Teile der Hamburger Innenstadt als Gefahrengebiet [1][2]. Damit können jederzeit verdachtsunabhängige Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt und Aufenthaltsverbote ausgesprochen werden.

Die Piratenpartei fordert die Aufhebung aller bestehenden Gefahrengebiete und der damit verbundenen, völlig unangemessenen Einschränkung von Grundrechten für Anwohner und Besucher in den betroffenen Stadtteilen. In den vergangenen neun Jahren gab es bereits mehr als 40mal Gefahrengebiete in Hamburg.

Piratenpartei

Freitag, 3. Januar 2014 - 18:14

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Freizügigkeit begrüßen

Freizügigkeit begrüßen statt Rassismus schüren

Ab dem 01. Januar 2014 gilt auch für Bulgarien und Rumänien in der Europäischen Union die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit, sodass von nun an alle Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedstaaten innerhalb der EU ihren Arbeitsplatz frei wählen können. Die Piratenpartei Deutschland freut sich über diesen wichtigen Schritt für ein gemeinsames grenzenloses Europa.

Anne Helm, Beauftragte für Migration und Asyl, sagt dazu: »Das Ende der Übergangsfrist für Länder wie Bulgarien und Rumänien war längst fällig, um Mitglieder der EU nicht länger in unterschiedliche Klassen aufzuteilen. Sich innerhalb der EU frei bewegen zu können und dort zu leben und zu arbeiten, wo man will, ist eine der größten Errungenschaften und erklärtes Ziel der EU.

Junge Piraten

Samstag, 28. Dezember 2013 - 1:01

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Ziele für 2014

Wunschzettel mit Zielen für 2014

Die Jungen Piraten haben zum neuen Jahr einen Wunschzettel veröffentlicht, der neun konkrete Zielsetzungen enthält, auf welche sie im Jahre 2014 hinarbeiten. Florian Zumkeller-Quast, Vorsitzender der Jungen Piraten, dazu: »Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, Europa demokratischer, offener, solidarischer, gerechter, sozialer, grenzenloser, zukunftsbewusster und friedlicher zu gestalten.

So möchten wir unter Anderem ein Gesetzesinitativrecht für das Europaparlament, eine Finanztransaktionssteuer, eine Reform des Urheberrechts und Handeln gegen das Erstarken von rechten Parteien in Europa. Wir wünschen uns vom Jahr 2014, dass wir es schaffen, diese Zielsetzungen umzusetzen.«

Risiko-Chemikalien raus aus Nivea-Produkten

Mittwoch, 23. Oktober 2013 - 18:03

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Chemikalien raus aus Nivea-Produkten

80000 Verbraucher fordern von Kosmetik-Hersteller Beiersdorf

Hamburg/Berlin: Bei einer Kundgebung vor der Konzernzentrale in Hamburg hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) über 80000 Protestunterschriften von Verbraucherinnen und Verbrauchern an die Beiersdorf AG übergeben. Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Nivea ohne Hormone!“ wurde das Unternehmen aufgefordert, hormonell wirksame Chemikalien aus seinen Produkten zu verbannen. Hormonähnliche Stoffe werden mit gesundheitlichen Störungen wie Brust- und Hodenkrebs, einer verminderten Spermienqualität und verfrühter Pubertät in Zusammenhang gebracht. Beiersdorf setzt sie in einem Drittel aller Nivea-Produkte als Konservierungsstoffe oder UV-Filter ein.

Garzweiler II muss stillgelegt werden

Dienstag, 8. Oktober 2013 - 13:31

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Garzweiler II muss stillgelegt werden

Ausstieg aus Braunkohle überfällig

„Das mögliche vorzeitige Aus für den Braunkohletagebau Garzweiler II zeigt, dass Kohleverstromung in der Energiewende keinen Platz mehr hat. Die klimaschädliche Braunkohle ist keine Brückentechnologie sondern Altlast einer überholten Energieversorgung. Garzweiler muss stillgelegt und der klimaverträgliche Ausstieg aus der Kohleverstromung eingeleitet werden“, forderte Tina Löffelsend, Energie-Expertin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) anlässlich der heutigen Meldung, RWE erwäge das Aus für den Braunkohletagebau Garzweiler II in Nordrhein-Westfalen.

Piraten „verletzen“ das Briefgeheimnis

Samstag, 21. September 2013 - 13:02

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Piraten „verletzen“ das Briefgeheimnis

Spione am Werk?

Düsseldorf | Für viele Menschen in NRW wird es in den letzten Tagen erst mal eine böse Überraschung gewesen sein. In ihrem Briefkasten fanden sie neben der normalen Post einen weißen Briefumschlag, der allerdings aufgerissen war. Hier waren jedoch nur auf den ersten Blick Spione am Werk. Der Brief kam vielmehr von der Piratenpartei. Die Piraten haben sich für ihren Wahlkampfendspurt die landesweite Aktion ausgedacht. Mit ihr wollen die Piraten noch einmal den aktuellen Überwachungsskandal thematisieren.

So kann es nicht weitergehen

Dienstag, 17. September 2013 - 10:17

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | So kann es nicht weitergehen

28 Prominente aus Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit warnen die Politik

Berlin | 12.6.2013 | Es ist eine unerwartet bunte Gruppe von Prominenten, die in diesen Tagen ihr „Generationen-Manifest“ der Öffentlichkeit präsentiert. Neben den „üblichen Verdächtigen“ – wie den Initiatoren Prof. Peter Hennicke und Utopia-Gründerin Claudia Langer, Prof. Gesine Schwan, Prof. Dirk Messner, Felix Finkbeiner, u.v.a. – auch viele neue Gesichter, wie z.B. Marius Müller-Westernhagen, Benno Fürmann und Walter Sittler.

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