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Forschung und Technik

Copernicus - das Weltraumauge für jedermann

Dienstag, 8. April 2014 - 14:37

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Potenziale des Erdbeobachtungsprogramms

300 Experten diskutieren in Berlin die Potenziale des europäischen Erdbeobachtungsprogramms

Satelliten dokumentieren kontinuierlich und über einen langen Zeitraum, wie sich die Erde verändert. Der Nutzen ist dabei breit gefächert: Wir erfahren plastisch, wie der Klimawandel unsere Umwelt beeinflusst, können bei Naturkatastrophen schneller und effektiver handeln oder Erdbeobachtungsdaten bei der lokalen Land- und Forstwirtschaft und der Stadtplanung einsetzen. Auch in der Gesundheitsprävention können Satellitendaten zum Beispiel bei Allergien, Hautkrebs oder Asthma helfen, weil sie Informationen über die Luftqualität oder die Sonnenintensität liefern.

Weltraumteleskop PLATO

Mittwoch, 19. Februar 2014 - 18:30

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Weltraumteleskop PLATO

Auf der Suche nach der zweiten Erde

In einer genau ausbalancierten günstigen Entfernung von seinem Stern, mit Wasser auf der Oberfläche, so sollte der Planet sein, den die Wissenschaftler der PLATO-Mission außerhalb unseres Sonnensystems entdecken wollen. Unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ein internationales Konsortium sich auf die Suche nach dieser zweiten Erde machen. 2024 soll das Weltraumteleskop starten, das die Europäische Weltraumorganisation ESA am 19. Februar 2014 unter fünf vorgeschlagenen Missionen ausgewählt hat. "Wir werden Planeten finden, die ihren sonnenähnlichen Stern in der lebensfreundlichen, der habitablen Zone umkreisen: Planeten, auf deren Oberfläche Wasser vorhanden sein könnte und auf denen dann vielleicht sogar die Entwicklung von Leben, wie wir es kennen, möglich wäre", sagt Prof. Heike Rauer vom DLR-Institut für Planetenforschung , die das PLATO-Instrumentenkonsortium leitet.

Schluss mit dem Winterschlaf:

Freitag, 17. Januar 2014 - 18:32

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Raumsonde Rosetta erwacht

Europäische Raumsonde Rosetta erwacht am Montag

20. Januar 2014, Montagmorgen, 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit - für Rosetta heißt es dann: Aufwachen! Fast zweieinhalb Jahre lang flog die europäische Sonde mit Lander Philae an Bord "schlafend" auf ihr Ziel zu, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Als erster Schritt klingelt nun der Wecker für Rosetta und ihre Instrumente. Am 28. März 2014 folgt der Weckruf für Lander Philae und seine Instrumente - dann wird auch im Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Spannung steigen. Die internationale Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA soll gleich zwei Premieren im Weltall absolvieren: Zum ersten Mal folgt eine Sonde einem Kometen auf seinem Weg in Richtung Sonne, und zum ersten Mal wird im November 2014 ein Landegerät auf einer Kometenoberfläche aufsetzen und vor Ort Messungen durchführen. Die Planetenforscher wollen so herausfinden, wie unser Sonnensystem entstanden ist - denn Kometen führen wie ein riesiger Kühlschrank das ursprünglichste Material in gefrorenem Zustand mit sich.

Bild

Raumschiff "Rosetta" | Insgesamt elf Instrumente auf dem Raumschiff "Rosetta" und zehn Experimente auf dem Lander "Philae", darunter mehrere mit Beteiligung des DLR, sollen bei der ersten nahen Begegnung mit einem Kometen die Daten sammeln. | Quelle: ESA. 

Alert4All: Warnsystem für die Bevölkerung in Krisenfällen

Dienstag, 15. Oktober 2013 - 15:35

Rainer Wermelt | rainerwermelt.de | Warnsystem für die Bevölkerung

Obwohl der Katastrophenschutz in den europäischen Staaten unterschiedlich organisiert ist, machen Naturkatastrophen und andere Krisenfälle nicht vor Verwaltungsgrenzen halt. Doch wie können die Betroffenen schnell, effektiv und übergreifend informiert werden? Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben dafür ein einzigartiges Alarmierungssystem für die Bevölkerung entwickelt. "Alert4All" (Alarm für alle) entstand in Zusammenarbeit mit elf europäischen Partnern sowie "Euralarm" einem Netzwerk europäischer Sicherheitsindustrien. Behörden sowie Einrichtungen können europaweit miteinander vernetzt und Bürger unterwegs, im Büro oder Zuhause über verschiedene Kommunikationswege einheitlich alarmiert werden. Am 15. Oktober 2013 wurde das Alert4All-System im Testbetrieb erfolgreich demonstriert.

 


Zu guter Letzt

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