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Coesfeld | Stadtinformationen

Moderne Stadt mit interessanter Geschichte

Coesfeld ist eine sehr moderne Stadt mit einer interessanten Geschichte. In diese alte Hansestadt führten schon früh beste Verbindungen in alle Himmelsrichtungen. Neben der münsterländischen Bodenständigkeit, dem westfälischen Humor und der herzliochen Gastfreundschaft sind auch heute Toleranz und Weltoffenheit typische Merkmale der Coesfelder Mentalität.

Orte

Chronik

  • 1298
    • Das Heilig-Gesit-Spital an der Gabelung Süring- und Schüppenstraße wird erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1350
    • An der Kuchenstraße wird das kleine Heilig-Geist-Spital eingerichtet.
  • 1445
    • Zur Entlastung des Großen Heilig-Geist-Spitals wird an der Süringstraße, gegenüber der alten Mühle ein weiteres Spital errichtet.
  • 1651
    • 8.7.1651 | Die Hessen verlassen die Stadt, die sie seit 14.2.1633 besetzt gehalten hatten.
    • 14.7.1651 | Einzug von Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen in Coesfeld.
  • 1655
    • 17.7.1655 | Christoph Bernhard von Galen legt den Grundstein zu seinem Schloß auf der Citadelle. Anwesend waren die Ritterschaft, die Drosten aus den benachbarten Ämtern und General von Neumund, der die aufgestellten Truppen befehligt. Unter den Grundstein wird eine silberne Tafel eingemauert.
  • 1803
    • 1803 | Der Kirchhof (Friedhof) um Lamberti wird auf Befehl der damaligen Coesfelder Landesherrschaft vor die Tore der Stadt verlegt.
  • 1816
    • 1816/17 | Der fürstliche Beamte und Dichter W. Grote gibt die Zeitschrift „Tusnelda“ in Coesfeld heraus.
  • 1820
    • Um 1820 | Die Stärkefabrik von H. Dorenberg und die Papierfabrik von Vorrester u. Pelzer entstehen in Coesfeld.
  • 1830
    • Die Georgskapelle, die zum Siechenhaus für die vom Aussatz Befallenen gehörte das vor dem Münstertor an der Klinke lag, wurde abgerissen.
  • 1834
    • 5.7.1834 | Das erste Wochenblatt des Kreises Coesfeld, Borken und Ahaus erscheint. Verlag und Druck: Buch- und Kunsthandlung Riese und B. Wittneven. Der Vorläufer der Allgemeinen Zeitung.
  • 1839
    • 1839 | Der Kirchenvorstand beschwert sich beim hochlöblichen Magistrat, daß der Kasten für Publikationen von polizeilichen Verordnungen, nicht an den Kirchentüren sondern gefälligst an der Kirchenmauer angebracht wird.
    • 1849 | Der Gymnasialdirektor Sökland aus Coesfeld läßt die „Geschichte der Stadt Coesfeld zum Besten der Sonntagsschule für Handwerker“ bei der Druckerei Bernh. Wittneven (frühere Stadtdruckerei) verlegen. Dieses Geschichtswerk der Stadt war für alle folgenden Heimatforscher ein Leitfaden, der für sie unersetzlich war.
  • 1840
    • Um 1840 | Der Ausbau der sog. Kunststraßen setzte um 1840 ein. Die Älteste war die Straße von Coesfeld nach Appelhülsen, etwas später folgte die Straße von Dülmen über Coesfeld – Burgsteinfurt nach Rheine.

  • 1843
    • 20.7.1843 | Der Coesfelder Magistrat eröffnet unterhalb der Reinigsmühle an der Berkel einen Badeplatz. Der Badeplatz für das Publikum wurde durch 2 Pfähle in der Berkel gekennzeichnet. Das Baden an anderen offenen und freien Plätzen ist bei gesetzlicher Strafe untersagt.
    • 14.8.1843 | Der wohllöbliche Magistrat beschließt wegen der überhand nehmenden Tänzereien die Abgabe für öffentliche Lustbarkeit auf 2 Thaler zu erhöhen. Ausgenommen davon sind das Schützenfest sowie das Nachbarschaftszehren. Auf 10 Silbergroschen ermäßigt sich diese Abgabe an Fastnachts- und Kirmestagen.
  • 1844
    • In Coesfeld gibt es erste Bemühungen, eine Krankenheilanstalt zu gründen.
  • 1849
    • Ein Komitee von 9 Personen veröffentlicht am 2.1. einen Entwurf zu den Statuten einer Krankenheilanstalt.
    • Der Bischof von Münster genehmigt am 2.7. die Statuten der Stiftung „St.-Vincenz-Hospital“.
    • 21.7.1849 | Die Fleischerei Th. Niemerg annonciert Paderborner Hammelfleisch, das Pfund zu 2 Silbergroschen = 20 Pfennig.
  • 1850
    • 16.02.1850 | Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. verleiht am 16.2. die Korporationsrechte für das St. Vinzenz Krankenhaus.
    • 28.02.1850 | Mit der Kongregation der „Barmherzigen Schwestern“ - Clemensschwestern – aus Münster wird am 28.2. ein Vertrag über die Krankenpflege geschlossen.
    • 15.07.1850 | Hermann Kras aus Coesfeld fährt zweimal die Woche, Dienstags und Freitags mit dem 17 Personen fassenden Pferdeomnibus nach Münster. Abfahrt 6.00 Uhr, Rückfahrt ab Münster 18.00 Uhr. Preis für eine Fahrt: 15 Silbergroschen = 1,50 Mark
    • 29.07.1850 | Die Borromäus-Bibliothek gibt bekannt, daß die Bücherei eröffnet ist und der Bibliothekar Kaplan Niemann über 164 Bücher verfügt. Eine weitere bedeutende Büchersendung wird erwartet.
    • 28.09.1850 | Das Krankenhaus am Gerichtsring/Ecke Kupferstr. wird am 28.9. eröffnet.
  • 1864
    • Der französische Unternehmer Johan Anton Sabey baut das erste Gaswerk und beleuchtet gegen Gebühr Coesfelds Straßen
    • 9.7.1864 | Franz Berg zeigt auf dem Mühlenplatz ein großes Kunst-Panorama. Zum ersten Mal wird die Erstürmung der Düppeler-Schanzen in Schleswig am 18.4.1864, das Gefecht bei Missunde, die Schlacht Garrolineg in Polen und die Gefangennahme des General Garibaldi in Italien sowie mehrere Landschaften aus Nord. Und Südamerika gezeigt.
  • 1868
    • 20.2.1868 | Der Herr Regierungsassessor August von Bönninghausen wird als neuer Landrath des Kreises Coesfeld eingeführt. Zu seiner Ehrung wurde von der Stadt ein großer Fackelzug veranstaltet.

  • 1879
    • Die Stadt kauft das Gaswerk. Der Beginn der kommunalen Versorgungswirtschaft in Coesfeld.
    • 1879 | Der Kammer-Direktor Kramer zu Coesfeld wurde für die Verleihung des rothen Adler-Ordens IV. Klasse vorgeschlagen.
    • 1879 | Die Stadt Coesfeld hat 8 Beamte: 1 Kämmerei-Rendanten, 1 Sparkassen-Rendanten, 1 Armenfond-Rendanten, 1 Polizeidiener, 1 Bürodiener, 1 Wegewärter und Nachtwächter, 1 Nachtwächter und Flurschützen und einen Nachtwächter.
    • 1779/80 | Die Chausseegeld-Hebestelle „Große Kapelle“ hat im Rechnungsjahr 1879/80 581,67 Mark und die an der Citadelle 921,68 Mark eingenommen.
  • 1880
    • 1880 | 6 Coesfelder Bürger beantragen eine Baugenehmigung für einen Neubau und 9 Einwohner eine solche für einen Umbau.
    • 1880 | Die Gerberei und Saffianfabrik Engelbert Vissing beschäftigte vor ca. 100 Jahren bereits 120 Arbeiter. Dies war zur damaligen zeit eine außerordentlich hohe Beschäftigungszahl.
  • 1883
    • 03.08.1883 | Die ehem. Klostergebäude an der Beguinenstr. werden vom Krankenhaus am 3.8 erworben.
  • 1884
    • Nach Um- und Ausbauarbeiten werden die Kranken in das Krankenhaus an der Beguinenstr. gebracht.
  • 1894
    • Das erste Operationszimmer im neuen Krankenhaus erleichtert chirurgische Eingriffe.
  • 1900
    • An der Beguinenstr. wird ein neuer Krankenhausflügel gebaut.
  • 1907
    • Das städische Wasserwerk am Coesfelder Berg geht in Betrieb. Die Wasserversorgung wird zur öffentlichen Angelegenheit.
  • 1909
    • Das erste Röntgengerät ermöglicht im St. Vinzenz Hospital moderne Diagnose.
  • 1914
    • Im 1. Weltkrieg wird bis 1918 im St. Vinzenz Hospital ein Militärlazarett eingerichtet.
  • 1920
    • Das Elektrizitätswerk Westfalen AG schließt Coesfeld an das elektrische Fernleitungsnetz an. Verkauf, Verteilung und Lieferung des Stromes an die Haushalte und Betriebe ist Aufgabe der Stadt, die sofort mit dem Aufbau eines Niederspannungnetzes beginnt.
    • Auch im St. Vinzenz Hospital werden die Gaslampen durch elektrische Beleuchtung ersetzt.
  • 1938
    • Der erste Aufzug wird im St. Vinzenz Hospital installiert.
    • 28.02.1938 | Kuratoriumsvorsitzender des St. Vinzenz Hospital Dechant Lodde stirbt am 28.2. im KZ Dachau.
    • 10.10.1939 | Eine Fliegerbombe beschädigt am 10.10. im St. Vinzenz Hospital den Bereich um das Treppenhaus des Altbaus schwer.
  • 1939
    • Die Stadt vereingt Gaswerk, Wasserwerk und Elektrizitätswerk zu einem Wirtschaftsbetrieb: Die Geburtsstunde der Stadtwerke Coesfeld i.W.
  • 1945
    • Durch alliierte Bomben werden das Verwaltungsgebäude der Stadwerke, das Gaswerk, zwei Transformatorstationen und ein Großteil der Hausanschlüsse für Strom und Wasser zerstört.
    • Haus Loburg wird ab Januar als Ausweichkrankenhaus belegt.
    • 10.03.1945 | Haus Loburg wird am 10.3. durch Bomben zerstört. 5 Patienten kommen ums Leben.
    • Als neue Ausweichkrankenstationen werden im März Schule und Jugendheim in Osterwick belegt.
    • 21.03.1945 | Bei einem schweren Luftangriff auf Coesfeld wird das Krankenhaus am 21.3. zerstört; 3 Patienten sterben im Feuersturm.
    • 29.03.1945 | Die Engländer ziehen am 29.3. in Coesfeld ein.
    • Ab Juni werden für das Krankenhaus Baracken im Schloßpark aufgestellt, Reparaturen bei den zerstörten Gebäuden laufen an.
  • 1946
    • Das Barackenlager in Lette wird als Durchgangslager für ankommende Vertriebene genutzt.
    • Die letzten Patienten und Schwestern des St. Vinzenz Krankenhauses verlassen im April die Ausweichquartiere in Osterwick.
  • 1948
    • Bis zur Währungsreform am 20.6. sind wesentliche Teile des zerstörten Krankenhauses wieder aufgebaut.
  • 1950
    • 07.08.1950 | Die Gesamtplanung eines Architektenteams für die Erweiterung des Krankenhauses wird am 7.8 angenommen.
    • 01.10.1950 | Für die Innere Abteilung des Krankenhauses wird am 1.10. ein Chefarzt fest angestellt
    • Strom und Wasser fließt in Coesfeld wieder Störungsfrei
  • 1953
    • 21.04.1953 | Zum Abschluß der Wiederaufbauarbeiten des Krankenhauses wird am 21.4. die gerade fertiggestellte Kapelle eingeweiht.
  • 1955
    • Zehn Jahre nach der Zerstörung des Gaswerkes geht die Flüssiggas-Spatlanlage in Betrieb.
    • Das Kuratorium des St. Vinzenz Hospitals bestimmt den bisherigen Buchhalter am 1.1. zum ersten angestellten Rendanten.  Die Landwirtschaft wird zum Brink ausgelagert.
  • 1956
    • Bauteil A mit dem neuen Haupteingang und Bauteil C sind im März fertiggestellt.
  • 1958
    • Das Schwesternwohnheim des St. Vinzenz Hospitals am Südring wird im Oktober bezogen.
  • 1959
    • Die Krankenpflegeschule des St. Vinzenz Hospitals an der Münsterstr. nimmt am 14.4. den Unterrichtsbetrieb auf.
  • 1960
    • Das Barackenlager in Lette wird nun als Altenpflegeheim für Heimatvertriebene genutzt.
  • 1961
    • Die Kinderstation des St. Vinzenz Hospitals wird am 1.7. dritte Hauptabteilung nach Einstellung einer Fachärztin. Die Kinderkranken-pflegeschule nimmt den Unterricht auf.
  • 1962
    • Bauteil B des St. Vinzenz Hospitals wird am 1.4. fertiggestellt.
  • 1963
    • Juni
      • 11.6.1963 | Der Eilzug von Dortmund über Coesfeld und Gronau nach Enschede fällt weg.
      • 11.6.1963 | Eine Sportlerumkleide entsteht am städtischen Sportplatz in der Reiningstraße.
      • 11.6.1963 | Start Theatersommer an der Freilichtbühne mit „Piroschka“
      • 18.6.1963 | Josef Schmolin aus Oberschlesien wird neuer Direktor des Nepomucenum.
      • 18.6.1963 | Badegäste beklagen sich über mangelnde Parkplätze und viel zu wenig Liegeplätzen.
      • 18.6.1963 | Hohe Beteiligung wie noch nie an Fronleichnams-Prozession.
      • 25.6.1963 | Die Stadt übernimmt die Patenschaft über das Landungs-Unterstützungsboot „Otter“ der Bundesmarine in Wilhelmshaven.
      • 25.6.1963 | 15 neue Eigenheime in Goxel. Quadratmeterpreise 8,50 Mark.
    • Juli
      • 3.7.1963 | Nach der Laurentius-Turnhalle wird an der Münsterstraße eine zweite Turnhalle eingeweiht. Bürgermeister Göcke betont, daß sich die Stadt zum Ziel gesetzt habe, an jeder Schule eine Turnhalle zu bauen.
      • 3.7.1963 | Schlimmer als im Viehwagen sei die Beförderung im stets völlig überfüllten Bahnbus zwischen Coesfeld und Burgsteinfurt, wie sich viele Fahrgäste beschweren.
      • 9.7.1963 | Die Gaststätte Becker an der Borkener Straße feiert ihr 100jähriges Bestehen. Gegenüber dem Lokal ist de alte Zollschranke gewesen, an der 1 – 2 Pfennig Wegezoll zu zahlen gewesen sind.
      • 16.7.1963 | Der Wirteverein feiert unter Vorsitz von Gastwirt Kiffmeyer sein 70jähriges Bestehen.
      • 23.7.1963 | 1,73 Mio. Mark wird die neue Maria-Frieden-Schule auf dem Druffelsweg kosten.
      • 23.7.1963 | Schulte & Dieckhoff stellt täglich 600.000 Paar Strümpfe her.
      • 30.7.1963 | Straße von Coesfeld nach Lette wird mit einem abstumpfenden Belag versehen. So soll die Unfallgefahr gebannt werden. Auf der vormals glatten Straßendecke haben sich zuvor zahlreiche schwere Unfälle ereignet.
      • 30.7.1963 | Er Anteil der für Privateigentum errichteten Wohnungen liegt bei 78 %.
    • August
      • 6.8.1963 | Kreis. 800 Wohnungssuchende gibt es im Kreisgebiet. Die Statistiker melden allerdings keinen Wohnungsfehlbestand, was zu Kopfschütteln in den Verwaltungen führt.
        Die Feuerwehr erhält 2 Funksprechgeräte der Fa. Telefunken für 10.000 Mark.
      • 14.8.1963 | Lette – Der Gemeinderat wünscht sich dringend einen Radweg an der gefährlichen Bundesstraße 474.
      • 14.8.1963 | Bürger beschweren sich in Leserbriefen in der AZ darüber, daß von Erholung im Freibad keine Rede sein könne, wenn man als Badegast turtelnde Paare auf der Liegewiese betrachten müsse. Bademeister Kestermann wird aufgefordert, diesem „unsittlichen Treiben“ ein Ende zu setzen.
      • 21.8.1963 | Das Standesamt verzeichnet neue Namen, die Eltern ihren Kindern geben. Anke, Mario, Birgit und Knut liegen im Rennen.
        (jedenfalls besser als Schantall, Schakkeline, Kääävinnn u.ä.)
    • September
      • 3.9.1963 | Väter von Zwillingen gründen in der Gaststätte Heitkamp-Mersmann einen Zwillingsväter-Kegelclub.
      • 10.9.1963 | Der Gesangsverein Cäcilia feiert sein 100jähriges Bestehen.
      • 17.9.1963 | Im Neubau der evang. Martin-Luther-Schule beginnt nach den Sommerferien 1963 der Unterricht. Lehrer und Schüler zeigen sich begeistert von dem neuen Gebäude.
      • 17.9.1963 | Im Bundesstraßenbedarfsplan des LWL ist Coesfeld nicht aufgeführt. Die Stadt befürchtet, daß sie bis 1970 nicht in den Ausbauplan aufgenommen wird.
      • 24.9.1963 | Der TÜV beginnt auf dem Bülten mit dem Bau einer Halle mit Prüfstraße, mit modernen Geräten ausgestattet.
      • 24.9.1963 | Eine Kehrmaschine könnte das 40 km lange Straßennetz in 8 Std. reinigen. Allerdings ist der Anschaffungspreis von 62.000 Mark der Stadt zu hoch.
    • Oktober
      • 1.10.1963 | Der Erweiterungsbau der evang. Martin-Luther-Schule und das Gemeindehaus sind fertiggestellt. Die Einrichtung ist auf 12 Klassen erweitert worden.
      • 1.10.1963 | Im Kreisgebiet steigt der Bestand von 13.777 Fahrzeugen (1962) auf 15.437 am 1.7.1963.
      • 22.10.1963 | Neues Wohnheim für 60 Krankenschwestern wird am Südwall errichtet.
      • 29.10.1963 | Verband des Gaststätten- und Hotelgewerbes feiert sein 70jähriges Bestehen. Gründungsvorsitzender von 1893 ist Gastwirt Gottfried Mey vom Lindenhof.
    • November
      • 12.11.1963 | Für die Renovierung des Portals und des Taufsteins sowie eine neue Heizung für die Jakobikirche kommen Spenden von 400.000 Mark zusammen.
      • 12.11.1963 | In der Bahnhofsgaststätte wird der kulturpolitische Arbeitskreis der Kreis-CDU gegründet.
      • 17.11.1963 | Neue Kostüme für die Garde der Die-La-Hei zum 30jährigen Bestehen.
      • 17.11.1963 | 25 Tote und 389 Verletzte gibt es 1963 bei Verkehrsunfällen im Kreis.
      • 17.11.1963 | Die Zahl der Militärflugzeuge, die die Schallmauer durchbrechen, nimmt ab. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Schäden, die durch dieses Ereignis entstehen, innerhalb von 90 Tagen bei der Kreisverwaltung zu melden.
      • 17.11.1963 | Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, die Voraussetzungen für eine Sonderschule zu prüfen.
      • 26.11.1963 | Die Spar- und Darlehnskassen Coesfeld, Gescher, Lette, Dülmen, Billerbeck und Groß-Reken richten im Hause Enseling in der Mittelstraße in Coesfeld eine zentrale Buchungsstelle ein. Arbeitstechnische Grundlage ist die Lochkarte.
      • Bei einer Grundsatzbesprechung am 28.11. wird eine Erweiterung des St. Vinzenz Hospital durch einen Ersatzneubau an der Beguinenstr. empfohlen.
    • Dezember
      • 10.12.1963 | 237 Lehrer unterrichten an 59 Schulen im Kreis 10.279 Schüler.
         
  • 1964
    • Das Wohnheim des St. Vinzenz Hospitals am Südwall wird im Februar bezogen. Das Ausbau der Kinderabteilung ist abgeschlossen.
    • Januar
      • 7.1.1964 | 5 Wildschwäne werden in den Rieselfeldern gefunden. Diese in unseren Breiten seltenen Tiere sollen ihr neues Zuhause in einem Zoo finden, wie das städtische Ordnungsamt mitteilt.
      • 7.1.1964 | Im Fall der ermordeten jungen Coesfelderin Hedwig Vestring (21) überprüft die Polizei 150 Personen. Zur Ergreifung des Täters wird eine Belohnung von 2.000 DM ausgesetzt.
      • 14.1.1964 | Die städtische Mädchen-Realschule platzt aus allen Nähten. Die Pläne für einen Anbau liegen bereits in der Schublade. Die Kommunalpolitiker regen den Bau eines Schulzentrums an der Holtwicker Straße an, um auch anderen Schulen in Zukunft Erweiterungen zu ermöglichen.
      • 14.1.1964 | Bürgermeister Wilhelm Göcke stiftet einen Schwan für die Umflut, um das Stadtbild zu verschönern.
      • 21.1.1964 | Die Polizei nimmt Mitte Januar 1964 in Essen einen Tatverdächtigen, einen Landstreicher, im Mordfall der 21jährigen Hedwig Vestring fest. Der Mord ist kurz vor Weihnachten 1963 verübt worden.
      • 21.1.1964 | Tödlicher Unfall auf der B 67. In Höhe Mey-Bülten wird ein Fußgänger von einem Auto überfahren.
      • 28.1.1964 | Ein Großfeuer zerstört Ende Januar 1964 Hof Sühling in Harle. Wegen Nebels und Eisglätte gelangen die Feuerwehrwagen nur mühsam zum Brand.
      • 28.1.1964 | Der Stadtrat muß in naher Zukunft über die Frage entscheiden, ob das Freibad erweitert oder ein Hallenbad gebaut werden soll.
      • 28.1.1964 | Bürgermeister Göcke spricht sich für eine bessere Beleuchtung der Innenstadt aus, um die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen.
    • Februar
      • 11.2.1964 | Das Betonwerk Klostermann erhöht die Tagesproduktion um 200 Tonnen auf nun 600 Tonnen.
      • 18.2.1964 | Neue Peitschenleuchten erhellen die Borkener Straße, eine der Hauptverkehrsadern der Kreisstadt.
      • 25.2.1964 | Die Bewohner der Hengte fiebern dem Bau der Brücke entgegen, die ihr Wohngebiet an den Stadtkern anbinden soll. Der Bau des Gymnasialsportplatzes auf der Hengte ist in vollem Bau.
      • 25.2.1964 | Der Promenadenring soll zwischen Viehtor und Walkenbrückentor geschlossen werden; noch liegen die Pläne in der Schublade.
      • 25.2.1964 | Rektor Leibrock tritt sein Amt als neuer Schulleiter der Martin-Luther-Schule an.
    • März
      • 11.3.1964 | Der Landwirtschaftliche Kreisverband feiert Anfang März 1964 im Haus Klinke unter Vorsitz von Dr. Augustinus Freiherr von Twickel sein 125jähriges Bestehen.
      • 11.3.1964 | Die Gefahr von Hochwasser soll mit einem Rückstaubecken auf den Fürstenwiesen gebannt werden. Der Berkellauf soll begradigt werden. Die Kosten für alle Maßnahmen betragen 2,5 Mio. Mark.
      • 11.3.1964 | Der Erweiterungsbau der evangelischen Martin-Luther-Schule wird feierlich in Betrieb genommen.
      • 18.3.1964 | 86.795 Menschen leben im Kreisgebiet. Das sind 160 Menschen je Quadratkilometer. Der NRW-Landesdurchschnitt liegt bei 447 je Quadratkilometer.
      • 18.3.1964 | Große Aufregung herrscht, als ein 9jähriger Junge vom Brink vermißt wird. Dessen Eltern haben das Kind zum Kartoffelholen geschickt. Der Junge kehrt nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause zurück. Stattdessen fährt er zu seinen Großeltern nach Gelsenkirchen. Zuvor hatte er sich das Geld für die Busfahrkarte und für Verpflegung bei einer Familie an der Dülmener Straße beschafft.
      • 25.3.1964 | Die Zahl der Arbeitsunfälle ist um 300 % gestiegen.
    • April
      • 01.4.1964 | Die städtische Badeanstalt soll in ein Wildwasser-Freibad umgewandelt werden.
      • 15.4.1964 | Der Kreis Coesfeld hat ein Straßennetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 1.000 km.
      • 15.4.1964 | Die Aufbauschule des bischöflichen Pius-Kollegs startet mit 89 Schülern, die im Konvikt untergebracht sind.
      • 22.4.1964 | Unzumutbare Zustände herrschen in den Baracken-Wohnungen am Roten Baum / Eschstraße. Dort bedrohen Ratten die Bewohner. Baby Birgit Laumann (5 Monate) wird Mitte April 1964 von einem Nagetier gebissen. Die Stadt merkt die Familie für einen Wohnblock am Druffelsweg vor. Die Wohnungsnot ist groß.
      • 22.4.1964 | Die DLRG bringt innerhalb einen Jahres 172 Menschen das Schwimmen bei.
      • 29.4.1964 | In einem Stall in der Bauerschaft Sükerhook brechen unbekannte Täter Ende April 1964 ein und schlachten dort ein 150 Pfund schweres Schwein. Die Diebe haben aber wohl wenig Freude an dem Fleisch, denn das Borstenvieh ist mit Rotlauf behaftet.
      • 29.4.1964 | Erstmals veranstaltet der Billardbund in Coesfeld Mannschaftsmeisterschaften im Dreiband.
    • Mai
      • 06.5.1964 | Mit Paul Lechtenberg hat die Freiwillige Feuerwehr einen neuen Wehrführer. Der Oberbrandmeister löst Anfang Mai seinen Vorgänger Inkmann ab.
      • 06.5.1964 | Rasensport Coesfeld feiert sein 40jähriges Bestehen. Willi Fritzen hat aus diesem Anlaß seine Chronik des insgesamt 80jährigen Turn- und Sportwesens in Coesfeld überarbeitet.
      • 06.5.1964 | Die Anwohner im Raum Klye fordern eine Bedarfshaltestelle für die Züge der Bundesbahn.
      • 13.5.1964 | An Christi Himmelfahrt werden die neuen Sportanlagen in der Reiningstraße festlich eingeweiht. Bürgermeister Göcke lobt die neue Anlage als mustergültig.
      • 13.5.1964 | Das Landesstraßenbauamt betreut insgesamt 1.180 km Straßen in den 4 Kreisen Coesfeld, Ahaus, Borken und Steinfurt.
      • 27.5.1964 | Für die Pfingstkirmes haben sich 40 Schausteller gemeldet. Hauptattraktion ist der Air-Lift, auch Twister genannt.
      • 27.5.1964 | Die Polizeistation zieht in den Erweiterungsbau des Rathauses mit Eingang zur Münsterstraße.
    • Juni
      • 3.6.1964 | Das warme Wetter lockt Scharen von Besuchern ins Freibad. Damit die Badegäste Erholung finden, untersagt Schwimmmeister Kestermann den Betrieb von Kofferradios.
      • 10.6.1964 | Lähmendes Entsetzen und tiefe Erschütterung herrscht Ende Mai 1964 in der Bevölkerung angesichts eines grausamen Sexualmordes an Giesela Medding in Goxel. Die 21jährige ist innerhalb eines halben Jahres die zweite junge Frau, die in Coesfeld ermordet wird.
      • 17.6.1964 | Warnschüsse in Richtung eines flüchtenden Einbrechers geben Polizisten Anfang Juni in der Mühlenstraße ab. Der Dieb ist zuvor in die Bäckerei Braun in der Kupferstraße und die Gastwirtschaft Möllers in der Kuchenstraße eingebrochen.
      • 17.6.1964 | Ein Schwanenpaar wird auf der Umflut heimisch und erfreut dort die Spaziergänger. Bald nennt die Bevölkerung die Vögel „Ehepaar Wilhelm“.
      • 24.6.1964 | Die Bevölkerung beklagt sich, daß sie nachts immer öfter durch Sirenenheultöne geweckt werde. Viele sprechen sich für eine stille Alarmierung z.B. bei Bränden aus.
      • 24.6.1964 | 3.000 Besucher verfolgen das rasante Seifenkistenrennen am Coesfelder Berg. Josef Seltung aus Goxel sichert sich den Sieg.
    • Juli
      • Aus ungeklärter Ursache brennt der Hof Austrup in Harle ab. 5 Tanklöschfahrzeuge sind im Einsatz. Der Schaden wird auf 100.000 DM beziffert.
      • Im ersten Halbjahr 1964 ereignen sich 450 Verkehrsunfälle auf den Straßen im Kreisgebiet. Dabei gibt es 22 Tote. Hauptursache ist überhöhte Geschwindigkeit
      • Der Ruf nach einem Hallenbad für die Kreisstadt wird immer lauter. Die Kosten für eine solche Einrichtung, die CDU-Ratsherr Engelmann vorschlägt, betragen 1,1 Mio. DM.
      • Die Kunden der Kreissparkasse können sich über neue Parkplätze freuen. Im Zuge des Neubaus hat die Kasse das Haus Weberstraße 1 (Mey) erworben, das für Parkflächen abgerissen werden soll.
      • Das Gebäude der Kreisverwaltung pletzt aus allen Nähten. Für die technischen Abteilungen ist ein Neubau erforderlich.
      • Der Stadtrat gibt grünes Lucht für die Einrichtung einer Knaben-Realschule auf dem Grundstück der Coesfelder Weberei in der Grimpingstraße. Die Sonderschule soll in einem neuen Pavillon an der Lambertischule entstehen.
      • An der neuen Kirche in Stevede wird Richtfest gefeiert.
      • Lehrer und Schüler der Berufsschulen protestieren gegen das Vorhaben der Bürgerschützen, ihr Fest am 20.7. auszurichten. Der 20.7. sei ein Gedenktag für die Opfer der Widerstandsbewegung gegen Hitler.
    • August
      • Im Pius-Kolleg sind Studenten aus Mallorca zu Gast, die in der Kreisstadt Deutsch lernen wollen.
      • Orkanartiger Sturm, begleitet von heftigen Regenfällen, richtet im Kreis viele Schäden an. Bäume werden entwurzelt und Stromleitungen zerstört. Die „afrikanische Hitze“, wie sie bezeichnet wird, hält weiterhin bei Temperaturen um die 36° C an.
      • Die neue Kläranlage kostet 256.000 DM.
      • Der Stadtrat stimmt dem Bau eines vollbiologisches Klärwerk für 2,15 Mio. DM zu. Die Reinigung der Abwässer durch die Rieselfelder nimmt die Bezirksregierung in Münster aus hygienischen Gründen nicht mehr hin.
      • Die Stadt schafft für den Bau von Umkleidekabinen im Freibad, indem er der Lamberti-Pfarrgemeinde für den oberen Teil der Liegewiese entlang dem Wahrkamp ein Austauschgrundstück beschafft. Die Pfarre erhält dafür ein Grundstück an der Ecke Hohe Lucht/Neustraße, auf dem sie eine Mütterschule und ein Jugendheim errichten möchte.
      • Die Nachbarschaft „Borkener Straße“ feiert ihr 75jähriges Bestehen.
      • Trotz brütender Hitze bleibt die Milch in den neu installierten Kühlkammern vieler Landwirte frisch.
      • 2 Personen werden Ende August 1964 bei einem Unfall am Bahnübergang Kupfertor schwer verletzt. Ein Mercedes-Transporter aus Gladbeck kollidiert mit einem Triebwagen der Bundesbahn. Die Bahnschranke war unverschlossen. Der Wärter wird abgelöst.
    • September
      • Das Postamt bittet um bargeldlose Bezahlung der Rundfunkgebühren. Bisher nutzen 19 % der Fernseh- und Rundfunkteilnehmer diese Zahlungsart.
      • Ein Schaden von 300.000 DM entsteht beim Brand auf dem Hofe von Wilhelm Krampe in Lette. 3 Wirtschaftsgebäude werden zerstört.
      • Englische Panzer der britischen Rheinarmee verursachen beim Manöver „Noble Mob“ erhebliche Flur- und Straßenschäden. Die CDU informiert den Bundesverteidigungsminister Karl Uwe von Hassel darüber.
      • Der Wohnungsbau boomt. In nur 14 Monaten entstehen im Kreisgebiet 2.635 neue Wohnungen.
      • Zug um Zug reißt die Stadt die Baracken ab, die nach dem Krieg als Notunterkünfte errichtet worden sind.
      • Vor allem die Bevölkerung in den Außenbereichen ist verärgert darüber, daß es im 21.000 Einwohner zählenden Coesfeld im Postamt nur 3 Schalter gibt.
    • Oktober
      • Die CDU beantragt, die Promenade mit einer 2 m breiten Asphaltschicht zu befestigen. In der Bevölkerung hat es wiederholt Klagen gegeben, daß der Grüngürtel gerade in den Wintermonaten ansonsten nicht nutzbar sei.
      • Für den Neubau des Kreisgesundheitsamtes wird Richtfest gefeiert.
      • 11.070 Pkw sind im Kreisgebiet angemeldet. Statistisch entfällt auf 8 Einwohner ein Auto.
      • CDU und SPD wählen Wilhelm Göcke erneut zum Bürgermeister.
      • Coesfeld ist die Stadt, die von den Bürgern am meisten verklagt wird. Dr. Hassenkamp, Präsident des Verwaltungsgerichtes Münster, kommentiert dazu: „Wenn alle Städte im Münsterland so prozeßfreudig wären, müßte das Verwaltungsgericht eine zweite Kammer einrichten.“
      • Das Maß- und Herrenausstattungsgeschäft Clemens Brandenburg, Ritterstraße, fe3iert sein 75jähriges Bestehen. 1899 ist das Geschäft in der Süringstraße gegründet worden.
      • Fast 11 kg wiegt eine Riesen-Rübe, die Brigitte Kolleth, Grimpingstraße in Coesfeld , und ihr kleiner Bruder im Oktober 1964 auf dem Hofe ihres Onkels geerntet haben.
    • November
      • Bis Ende Oktober 1964 gibt es auf den Straßen im Kreisgebiet 42 Verkehrstote. Im selben Zeitraum in 1963 sind 19 Menschen im Straßenverkehr gestorben. Zu hohes Tempo und Fahren unter Alkoholeinfluß zählen zu den häufigsten Unfallursachen.
      • Der Betrieb Tüshaus feiert sein 100jähriges Bestehen. Die Familie hat 1864 zunächst eine Kornbrennerei gegründet. Später ist ein Schneiderbetrieb und danach ein Textilgeschäft eröffnet worden.
      • Der Kreistag gibt grünes Licht für eine Gewerbeschule, die ihren vorläufigen Standort in Coesfeld haben soll. Für die Errichtung einer Ingenieurschule hat Burgsteinfurt größere Chancen als Coesfeld.
      • Die Stadtverwaltung steht vor einer großen Herausforderung. Bis 1969 wird die Schülerzahl auf fast 2.500 Schüler ansteigen. Dann fehlen 23 Klassenräume. Die Laurentiusschule platzt schon im November aus allen Nähten.
      • Um die Energieversorgung im westlichen Münsterland zu sichern, verlegen die VEW eine Hochspannungsleitung vom Umspannwerk im Sükerhook über Dülmen bis ins Ruhrgebiet.
      • Neben den üblichen Girlanden gehören diesmal Märchenmotive aus Holz zur Weihnachtswerbung, für die der Werbering verantwortlich zeichnet.
      • Dezember
      • Im Vincenz-Hospital können die Ärzte ab sofort ein neues Röntgengerät nutzen, das während einer OP Röntgenbilder am Bildschirm liefert.
      • Nicht genügend Parkraum gibt es im Dezember 1964 für die Autos in der Innenstadt – z.B. am Marktplatz. Bürgermeister Göcke und die Kommunalpolitiker arbeiten mit Hochdruck an dem Problem.
      • Die ersten Weihnachtsbäume sind Mitte Dezember 1964 auf dem Wochenmarkt zu haben. Die Tannen kosten zwischen 1,50 bis 5,00 DM.
      • Unbekannte versuchen im Dezember 1964 Familie Klostermann (Betonwerke) zu erpressen. Sie fordern 20.000 DM, die in einem Gummistiefel an einem vereinbarten Treffpunkt hinterlegt werden sollen. Andernfalls würde dem Sohn etwas passieren. In der Folge werden die 6 Kinder der Familie unter Polizeischutz gestellt. Der Erpresser läßt nichts mehr von sich hören.
      • Im ehem. Gebäude der städtischen Sparkasse wird das lang ersehnte Heimatmuseum errichtet.
      • Die Rohbauten für 31 Kleinsiedlungen auf dem Hohen Feld sind fertig. Die Maßnahme möglich gemacht haben die Familien-Selbsthilfe-Gemeinschaft e.V. und die Kolping-Siedler-Gemeinschaft gemeinsam mit ihrem Träger, der Bauring-Gesellschaft.
  • 1965
    • Januar

      • Schlange stehen die Imbiß-Freunde, als in der Letter Straße im Hause Keller-Laukamp der Keukenhof-Grill eröffnet wird. Alle wollen sich ein „Spezial-Hähnchen“ aus dem vollautomatischen Grillgerät servieren lassen
      • Der Waldmensch Engelbert Lehnert, der auch die Wälder im Kreisgebiet durchstreift hat, stirbt in einem Altenheim in Lembeck. Weil er nicht Soldat werden wollte, ist er seit Beginn des 1. Weltkrieges von Bauernhof zu Bauernhof gezogen und hat dort gegen Kost und Logis kleinere Arbeiten erledigt.
      • An der Baustelle an der Liebfrauenburg kippt ein Baukran mit einem 16 m langen Schwenkarm un. Der Sachschaden wird auf 12.000 Mark beziffert.
      • Die Ortsgruppe der DLRG hat 159 Mitglieder. 1964 hat sie 600 Menschen das Schwimmen gelehrt.
      • Das zweite Gesetz zur Sicherung des Straßenverkehrs zeigt Wirkung.Seit Alkohol am Steuer mit einer hohen Geld- oder gar Gefängnisstrafe geahndet wird, verhalten sich die Autofahrer vorsichtiger.
      • Der Kreis bemüht sich darum, als ländliches Erholungsgebiet anerkannt zu werden. Davon erhofft man sich einerseits Zuschüsse vom Land und andererseits mehr Touristen.
    • Februar
      • Die Post nimmt Ende Januar 1965 die Knotenvermittlung in Betrieb. Damit ist es jetzt möglich, die Teilnehmer direkt anzuwählen. Das „Fräulein vom Amt“, das zuvor Gespräche durchgestellt hat, wird überflüssig. Gleichzeitig wird das Fernamt Coesfeld aufgehoben. Für den Selbstwähler-Ferndienst werden neue Kennzahlen eingeführt. Die Post hat insgesamt 10 Mio. Mark in den neuen Telefondienst im Kreisgebiet investiert.
      • Die „Altentage“ erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in Coesfeld. Ziel ist es, die Senioren nicht in staatlichen Heimen, sondern christlich und familiär unterzubringen.
      • Landrat Hörnemann lädt den Kreisausschuß zu einer Arbeitssitzung ein. Thema ist u.a. die Errichtung eines Zweitgebäudes für das Staatliche Gymnasium.
      • Die Gaststätte Haselhoff öffnet ihre Türen nun wieder für Gäste. Handwerker,, Architekten und Zulieferer haben das ihnen Mögliche getan, um dem Gast eine gemütliche Atmosphäre zu garantieren.
      • Die Polizei faßt insgesamt 7 Söhne angesehener Coesfelder Familien, die als Diebesbande Coesfeld und Münster unsicher gemacht haben.
    • März
      • Lange Schlangen bilden sich Anfang März 1965 vor dem Kaufhaus Ernsting in der Letter Straße, das eine neue Damen-Oberbekleidungs-Abteilung im Empire Stil eröffnet.
      • Der Rat erwartet ein Mammutprogramm von insgesamt 3 km auszubauenden Straßenzügen. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben betragen 11,5 Mio. Mark. Ausgebaut werden Grimpingstraße, Seminarstraße, Am Tüskenbach, Südwall, Jakobiwall und die Hengtestraße.
      • Waren im Wert von mehr als 7.000 Mark erbeuten Diebe bei einem Einbruch ins Leder- und Spielwarengeschäft Peckedraht.
      • Der Stadtrat gibt grünes Licht für den Bau von 6 Straßen: Grimpingstraße, Hengtering, Südwall, Jakobiwall, Seminarstraße und Am Tüskenbach.
      • Ludger und Marion sind die beliebtesten Namen, die Eltern ihrem Nachwuchs geben.
      • Der Neubau des Gymnasiums soll auf dem Grundstück Crone am Schützenwall errichtet werden. Über diesen Plan freuen sich Eltern und Lehrer.
      • Bei 57 Personen wird 1964 Tuberkulose diagnostiziert. 6 Menschen sterben daran.
      • 75,3 Betten für Akut-Kranke stehen je 10.000 Einwohner zur Verfügung – mehr als im NRW-Durchschnitt.
    • April
      • Die CDU-Fraktion drängt auf den Ausbau der Umgehungsstraße, um die Innenstadt vom Straßenverkehr zu entlasten.
      • Die 2. Nummer der Schülerzeitschrift „Splitter“ des Staatlichen Gymnasiums erscheint im April 1965.
      • Die Lambertischule verabschiedet ihren Konrektor Leenders nach 40 Jahren in Coesfeld. Insgesamt ist er 45 Jahre als Pädagoge tätig gewesen.
      • Einen Zuschuß von je 2.400 Mark erhalten die 4 Pfarrbüchereien und die evangelische Gemeindebücherei in der Kreisstadt.
      • Thomas und Anke sind 2 beliebte Vornamen für den nachwuchs.
      • Räder für Pättkes-Fahrten können Touristen nun auch am Bahnhof in Coesfeld ausleihen.
      • Für die neue Saison installiert die Freilichtbühne in Flamschen eine neue Licht- und Schallanlage und macht mit einer Bitumenschicht den überdachten Zuschauerraum staubfrei.
      • Die Feuerwehren aus Coesfeld, Kirchspiel, Lette, Billerbeck und Gescher retten das Wohnhaus der Fam. Rüping in Flamschen. Das Wirtschafts- und Stallgebäude brennt aber völlig nieder.
      • Lette – Einen Toten und 3 Schwerverletzte fordert ein Verkehrsunfall auf der B 474 in Höhe der Tankstelle Uckelmann. Ursache ist ein riskantes Überholmanöver.
      • 70 Jahre alt wird der pensionierte Bundesbahner Bernhard Maaß, der im Volksmund „Bomben.Bernd“ genannt wird. Der Jubilar hat sich um das Wohl der Bevölkerung verdient gemacht, weil er 175 Bomben entschärft hat.
      • Coesfeld/Billerbeck -Einbrecher entwenden Schmuck aus dem Juweliergeschäft Dassmann und Mäntel und Anzüge aus dem Textilhaus Susen.
    • Mai
      • Das Kuratorium des St. Vinzenz Hospital beschließt am 12.5. Um- und Ausbauarbeiten und viergeschossigen Ersatzneubau an der Beguinenstr.
      • 1.035 km durchziehen die Straßen des Kreisgebiets.
      • 2 Tote und 3 Schwerverletzte fordern 2 schwere Verkehrsunfälle im Kirchspiel. Zu hohes Tempo und Mißachtung der Vorfahrt sind die Ursachen.
      • Obwohl der Krieg seit 20 Jahren vorbei ist, leben noch 47 Familien in Baracken.
      • In der Nähe von Haus Schanze entdeckt der Sohn eines Stadtarbeiters den Trauring von Kaufmann Fischer, den dieser vor 50 Jahren verloren hat.
      • Die Menschen in der Kreisstadt erinnern sich an das Kriegsende vor 20 Jahren. 60.000 Bomben sind auf die Stadt niedergegangen. Im Heimatkreis leben im Mai 1965 insgesamt 17.2000 Vertriebene.
      • Coesfeld/Billerbeck – 2 Männer, die ins Juweliergeschäft Dassmann und ins Bekleidungsgeschäft Susen eingebrochen sind, werden von der Polizei in Düsseldorf gefaßt.
      • Das Bauamt kann die Flut von Bauanträgen nicht mehr zügig bewältigen. Es gibt 103 Rückstände.
      • Die Bezirksregierung Münster genehmigt im Mai 1965 die Pläne für ein neues Freibad, für das 490.000 Mark zur Verfügung gestellt werden.
      • Stephanie und Markus sind die beliebtesten Namen für den Nachwuchs.
      • In der Bevölkerung wird der Wunsch nach der Gründung eines Hallenbad-Vereins laut. Auf diese Weise soll der Traum wahr werden, ein Hallenbad in Coesfeld zu verwirklichen.
    • Juni
      • Für die hervorragende Sicherung des Fußgängerverkehrs erhält die Stadt von Verkehrsminister Kienbaum eine Auszeichnung.
      • Mit der Waldschänke der Eheleute Eskes hat die Brinker Wohnsiedlung endlich ihre lang ersehnte Gaststätte.
      • Der Stadtrat stimmt einer Erhöhung des Strompreises zu. Die Grundgebühr steigt von 50 Pfennig auf 1 Mark.
      • Eine Tote und 2 Verletzte fordern 3 schwere Verkehrsunfälle am Himmelfahrtstag. In allen 3 Fällen ist zu hohes Tempo die Unfallursache.
      • Die Firma Klass & Kock eröffnet in der Letter Straße 5 einen so genannten Selbstbedieungs-Großraumladen.
      • Bürgermeister Göcke setzt eine Belohnung von 100 Mark aus, um den Täter zu ermitteln, der einen Schwan auf der Berkel mit einer Mistgabel getötet hat. Auch die Kolpingsfamilie hat bereits 60 Mark gesammelt.
      • Die Schulen beklagen einen Mangel an Lehrern für Mathematik, Physik, Chemie und Biologie.
      • Ein Arzt- und Schwesternmangel herrscht im Altkreis Coesfeld. 74 Ärzte praktizieren im Kreisgebiet. Das sind 8,4 Mediziner u 10.000 Einwohner. Der Landesdurchschnitt liegt bei 12,9 Ärzten.
      • Grünes Licht für den Bau einer Jugendherberge im Sükerhook u dem ehem. Grundstück Scholbrok gibt der Gemeinderat von Coesfeld Kirchspiel.
  • 1967
    • Die neue Röntgenstation, die Urologie und das Labor des St. Vinzenz Hospitals sind fertiggestellt.
  • 1968
    • Die neue Zentralküche des St. Vinzenz Hospitals wird in Betrieb genommen.
  • 1969
    • Die geänderte Satzung des St. Vinzenz Hospitals tritt am 17.12. in Kraft.
  • 1970
    • Die Erweiterung des Wohnheims des St. Vinzenz Hospitals am Südwall und die Aufstockung des Bettenflügels B sind fertiggestellt.
  • 1971
    • Die Belegabteilung Geburtshilfe und Gynäkologie des St. Vinzenz Hospitals wird ab 1.1. Hauptabteilung.
    • Der Minster lehnt die Auslagerung des St.-Vincenz-Hospitals endgültig am 10.3. ab.
  • 1972
    • Das Krankenhausfinanzierungsgesetz des Bundes vom 29.6. bringt auch für das St. Vinzenz Hospital eine neue Regelung – getrennte Finanzierung von Investitionen und Benutzerkosten.
  • 1974
    • Die Radiologie des St. Vinzenz Hospital wird am 1.1. neue Hauptabteilung.
    • Der Altbau des St. Vinzenz Hospitals an der Beguinenstr. wird abgerissen, und Teilmaßnahmen werden genehmigt.
  • 1975
    • Der Minister erläßt im Oktober einen Planungs- und Baustopp für das St. Vinzenz Hospital.
  • 1976
    • Coesfeld wird an die Erdgasleitung Emden-Werne angeschlossen. Die kommunale Gaserzeugung ist unwirtschaftlich geworden.
  • 1978
    • Die Generaloberin der Clemensschwestern teilt mit, daß in Zukunft keine Ersatzschwester für das Krankenhaus gestellt werden kann. Nur noch 8 Ordensschwestern sind tätig.
    • Die neue Abteilung Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des St. Vinzens Hospital nimmt am 1.7. die Arbeit auf.
  • 1979
    • Die Stadtwerke versorgen die Gemeinde Rosendahl mit Wasser, wenig später auch Legden und Asbeck.
  • 1980
    • Der Bewilligungsbescheid für den Erweiterungsbau des St. Vinzenz Hospital an der Beguinenstr. und Umbaumaßnahmen im Altbau wird erteilt.
  • 1981
    • Mit den Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des St. Vinzenz Hospital wird im Oktober begonnen.
  • 1984
    • Das Parkhaus des St. Vinzenz Hospital wird am 1.8. in Betrieb genommen.
  • 1985
    • Die letzte Clemensschwester verläßt am 31.7. das St-Vincenz-Hospital, eine Pflegedienstleiterin wird eingestellt.
  • 1986
    • Die neue Krankenhausapotheke des St. Vinzenz Hospital nimmt den Dienst am 1.1. auf.
    • Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im Altbaubereich des St. Vinzenz Hospital sind fertiggestellt. Einweihung durch Bischof Lettmann am 16.5.
  • 1986
    • Der erste hauptamtliche Krankenhausseelsorger des St. Vinzenz Hospital nimmt am 15.10. seine Tätigkeit auf.
  • 1988
    • Juni
      • 11.6.1988 | Der städtische Umweltschutzkoordinator Terbeck empfiehlt der Bevölkerung beim Einkauf auf Plastiktüten zu verzichten.
      • 11.6.1988 | Schwere Gewitter verursachen im Kreis Brände und überflutete Keller. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz.
      • 18.6.1988 | Mehr Kinder als vermutet, müssen in Heimen untergebracht werden. Der Grund liege in zerrütteten Familien, so die Kreisverwaltung.
      • 25.6.1988 | In Goxel stürzt ein Militärflugzeug – die Phantom – ab. Beide Piloten sterben. Die Maschine ist in eine dunkle Wolke geraten.
      • 9.7.1988 | Der Absturz der Phantom im Juni löst eine Protestwelle aus. Zahlreiche Menschen beteiligen sich an einer Kundgebung für das Verbot von Tiefflügen.
    • Juli
      • 16.7.1988 | Raubüberfall auf Spielhalle in der Schüppenstr., bei dem ein bislang unbekannter Mann 7.000 Mark erbeutet hat, ist vorgetäuscht worden. Ein 30jähriger Coesfelder hat mit einem jungen Angestellten (26) aus Legden gemeinsame Sache gemacht.
      • 16.7.1988 | Nachbarschaft Wester Esch feiert 50jähriges Bestehen.
      • 23.7.1988 | Vorstellung der „Konferenz der Elemente“ von Jürgen Goerts für den Marktplatz.
      • 23.7.1988 | Agnes Horstmann schließt ihren Tante-Emma-Laden am Burenstock.
      • 23.7.1988 | 3 Schulleiter gehen in den Ruhestand: Dr. Clemens Drees (Heriburg), Hans Harbig (Theodor-Heuss) und Walter Vest (Albert-Schweitzer-Schule, die mit der Anna-Katharina-Emmerick-Schule zur neuen Anne-Frank-Schule wird).
      • 30.7.1988 | Über 556.000 Mark mehr in den Haushaltskassen freut sich Stadtdirektor Dr. Richard Praus in seiner Zwischenbilanz.
    • August
      • 07.8.1988 | Der Richtkranz weht über der Marienburg. Dort entstehen neue Wohnheime für 108 Menschen mit Behinderung.
      • 14.8.1988 | Bei 16° Lufttemperatur herrscht im Freibad gähnende Leere. Die Wassertemperatur beträgt 23°. Dennoch zählt die Einrichtung bereits jetzt mehr Badegäste als im miserablen Sommer 1987.
      • 14.8.1988 | Der Verbandskasten muß jetzt zusätzlich mit Anti-Aids-Handschuhen bestückt werden.
      • 21.8.1988 | Auf einem Übungsplatz in Stevede trainieren die ersten Golfer.
      • 21.8.1988 | Die ehem. Schule in Harle wird für 350.000 Mark in ein Wohnheim für Asylbewerber umgebaut.
      • 21.8.1988 | Nach mehrmonatiger Ermittlungsarbeit nimmt eine Spezialeinheit der Kripo einen Rauschgiftring fest. Kokain für 40.000 Mark wird sichergestellt.
      • 28.8.1988 | Großes Glück hatte der Baggerführer Klaus Dieter Pollmann, als er die Baugrube für die neue Krankenpflegeschule an der Bernhard-von-Galen-Str. aushebt. Auf der Schaufel landet eine Bombe, die unbemerkt auf einem Lkw durch die Stadt transportiert wird. Beim Abladen des Aushubs auf einem Acker am Heidekrug wird die gefährliche Last entdeckt und entschärft.
      • 28.8.1988 | Bei einem Großbrand auf Hof Wilmer in Goxel zeiht sich der Landwirt Albert Wilmer schwere Brandverletzungen zu. 40 Schweine verenden in den Flammen, große Mengen an Erntevorräten werden zerstört.
      • 28.8.1988 | Jubiläumswoche zum 235jährigen Bestehen des Katharinenstifts.
    • September
      • 03.9.1988 | Blitzschlag setzt einen Stall auf dem Hof Klümper in Stevede in Brand. Der Schaden wird auf 500.000 Mark geschätzt.
      • 03.9.1988 | Der Kampfmittelräumdienst entschärft am Basteiring eine 50 kg schwere Sprengbombe, die bei Kanalbauarbeiten entdeckt wurde.
      • 03.9.1988 | Skateboard-Fahrer sind die Attraktion des Stadtfestes. Scharen von Menschen versammeln sich auf dem Marktplatz, um die Sportler zu bestaunen.
      • 17.9.1988 | Das Hutgeschäft Lips, Süringstr., feiert sein 100jähriges Bestehen.
      • 17.9.1988 | Die Sanierung der Stadthalle, Grundstückskäufe und Rathausumbau machen es erforderlich, einen Nachtragshaushalt zu beschließen. Damit ist die Rekordmarke des Gesamtetats von 100 Mio. Mark überschritten.
      • 24.9.1988 | Mehr als 200 Kinder stehen Schlange, als die neue, 67 m lange, Wasserrutsche im Hallenbad eröffnet wird.
      • 24.9.1988 | Eröffnung des neuen Dienstgebäudes der Polizei an der Daruper Str.
    • Oktober
      • 22.10.1988 | Der Grundstein für den Umbau des Bahnhofs ist gelegt. Die Schienen der Gleise 1 und 2 sind aufgenommen. Bald fahren dort Busse.
      • 29.10.1988 | 300 Händler bestücken den Ursula-Krammarkt. Das gilt als neuer Rekord.
      • 29.10.1988 | 280.000 Mark möchte die Stadt für neue Straßenleuchten ausgeben, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
    • November
      • 12.11.1988 | 125jähriges Jubiläum des Gesangvereins Cäcilia.
      • 17.11.1988 | Weil nur 20 Händler für den Weihnachtsmarkt 1988 zugesagt haben, sollen die Buden statt auf dem Marktplatz in der Fußgängerzone aufgestellt werden. Das gefällt Bürgermeister Josef Vennes gar nicht.
      • 17.11.1988 | Die Stadt plant, den Schilderwald in der City auszudünnen und ein Parkleitsystem einzuführen.
      • 17.11.1988 | Der Lambertikindergarten stellt die ersten Weichen für die Ganztagsbetreuung von zunächst 20 Kindern.
    • Dezember
      • 3.12.1988 | An der Absturzstelle des Militärflugzeugs Phantom in Goxel errichten Ende November die Pax-Christi-Gruppe und der Friedenskreis Coesfelder Bürger ein einfaches Holzkreuz.
      • 3.12.1988 | In Rekordzeit wird der Rohbau für die neue Krankenpflegeschule des Vincenz-Hospitals an der Bernhard-von-Galen-Straße erstellt.
      • 3.12.1988 | 40jähriges Bestehen des Kreislandfrauenvereins.
      • 12.12.1988 | Mehr als 1.700 Menschen besuchen die 4. Coesfelder Computertage, die erstmals nicht in der Stadthalle sondern im Schulzentrum stattfindet.
  • 1989
    • Allgemein
      • 1989 sind 1.172 Baugenehmigungen erteilt worden. Damit ist die Rate um fast 8 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
    • Januar
      • 01.01.1989 | Mit dem St.-Gerburgis-Hospital Nottuln wird ab 1.1. eine Kooperation vereinbart.
      • 07.1.1989 |  Nach 26 Jahren wird Hans Huer als Leiter des Gewerbeaufsichtsamtes in den Ruhestand verabschiedet.
      • 14.1.1989 |  Mit 1.270 Entbindungen in 1988 gilt das Vincenz-Hospital als größte geburtshilfliche Klinik im Münsterland. 24 Zwillinge erblickten 1988 in Coesfeld das Licht der Welt.
      • 28.1.1989 |  Die Bezirksregierung Münster gibt Ende Januar grünes Licht für einen 34 Hektar großen Golfplatz, eine Neun-Loch-Anlage, in Stevede.
      • 28.1.1989 |  Die Polizei setzt das neues Radargerät Multanova ein, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auch unabhängig von der Fahrtrichtung zu messen.
    • Februar
      • 4.2.1989 |  Das DRK meldet mit 567 Blutspendern beim Termin im Januar einen neuen Rekord.
      • 18.2.1989 |  Die Stadt- und Kreisbücherei meldet einen Rekord: Im Jahre 1988 haben die Nutzer 163.000 Medien entliehen.
      • 18.2.1989 |  Die Pläne für das neue Postamt in der Kupferstraße werden im Februar vorgestellt. Das Gebäude soll 15,5 Mio. Euro kosten und Anfang 1993 fertig sein.
    • März
      • 4.3.1989 |  Die Post teilt mit, daß bereits 1992 ein Bildtelefon eingesetzt werden kann.
      • 4.3.1989 |  In ihrem Abschlußbericht schließt die Luftwaffe einen technischen Defekt als Ursache für den Absturz des Militärflugzeugs „Phantom“ aus.
      • 18.3.1989 |  Für 2. Mio. Mark ist am Bahnweg auf 6.600 m² ein neuer städtischer Bauhof entstanden. Die Anlage ist zuvor am Oldendorper Weg gewesen.
      • 25.3.1989 |  Das bischöfliche Pius-Kolleg feiert sein 25jähriges Bestehen.
    • April
      • 1.4.1989 |  Der Feuerwehr wird ihr Domizil an der Alten Münsterstraße zu klein. Es gibt Pläne, die Feuerwehr auf ein Areal an der Borkener Straße (in Höhe der Zufahrt zur Marienburg) auszulagern.
      • 1.4.1989 |  Im Stadtmuseum wird eine neue Abteilung für Geologie sowie Ur- und Frühgeschichte eröffnet.
    • Mai
      • 20.5.1989 |  Umweltfreundliches Geschirr ersetzt auf der Pfingstwoche die Gläser. Bier wird in Bechern ausgeschenkt.
      • 20.5.1989 |  Grundbesitzer in Stevede lehnen Pläne ihres Jagdgenossen ab, der dort ein Übungsgelände für Allrad-Motorsport errichten möchte.
    • Juni
      • 10.6.1989 |  Bürgermeister Josef Vennes läßt sich zum Auftakt der Hollandtage auf der Alkmaarer Käsewaage mit Gouda aufwiegen.
      • 17.6.1989 |  Die Fröbelschule an der Grimpingstraße soll für 1. Mio. Mark saniert werden. Satteldächer sollen künftig feuchte Wände verhindern.
      • 24.6.1989 |  Die Arbeiterwohlfahrt bekommt am Südring 14 ihr neues Domizil – im Haus der im Januar 1989 verstorbenen Awo-Begründerin Eleonore Pollmeier.
    • Juli
      • Mit dem 2. Bauabschnitt der Umgestaltung der Kolping-Bildungsstätte am Gerlever Weg wird begonnen. Die Modernisierung kostet mehrere Millionen DM.
      • 730.000 DM investiert die Stadt in eine neue Busschleife am Bahnhof. Dort soll eine Verknüpfung von Schiene und Bus entstehen.
      • Statistisch gesehen verbraucht jeder Einwohner im Kreisgebiet pro Tag 120,7 L Wasser.
      • Überschwemmte Keller in der Dülmener Straße sollen bald der Vergangenheit angehören. Die Stadt gibt 2,4 Mio. DM für ein neues Regenüberlaufbecken und einen neuen Hauptsammler auf.
      • Über den Coesfelder Berg führt der erste Abschnitt der neuen Glasfaserverbindung zwischen Coesfeld und Billerbeck.
    • August
      • Viele landwirtschaftliche Höfe brauchen Hilfe. Die Landfrauen suchen dringend Familienpflegehelferinnen.
      • Mit dem elektronischen Überwachungssystem „Skyguard“ machen Soldaten der Bundesluftwaffe Jagd auf Tiefflugsünder.
      • Fast eine halbe Million DM muß die Stadt für neue Bücher für die Schüler aufwenden.
      • Die alte Harler Schule wird zum Flüchtlingswohnheim umgebaut.
      • Erstmals in der kirchlichen Geschichte Coesfelds wird in der Lambertikirche ein Priester geweiht. Hans-Michael Hürter (27) empfängt die Sakramente durch Weihbischof Dr. Josef Voß.
      • Das Unternehmen Westfleisch investiert 20 Mio. DM in eine neue Zerlegeanlage und stellt 35 neue Arbeitskräfte ein.
      • Auf den Spuren von Satanismus und Okkultismus wandelt ein Fernsehteam in der Coesfelder Heide. Es möchte die gespenstische Riten und schwarzen Messen filmen, die Jugendliche und junge Erwachsene in jüngster Vergangenheit auch im Münsterland verstärkt in ihren Bann ziehen.
      • Das Land sponsert das Kunstwerk „Konferenz der Elemente“ von Jürgen Goertz auf dem Marktplatz mit 128.500 DM. Das Kunstwerk kostet insgesamt rd. 660.000 DM.
      • 8.200 Besucher zählt die Freilichtbühne in Flamschen bei ihren Aufführungen des Musicals „Hair“.
      • Brandstiftung ist die Ursache für den Großbrand beim Reifenhandel Spangenberg an der Dülmener Straße.
    • September
      • Kaufmann Matthias Rulle (29) und sein Bruder, Fleischermeister Stephan Rulle (32), wollen in der ehem. Gaststätte Herbstmann die alte Coesfelder Brauerei-Kunst neu aufleben lassen. Anfang 1990 soll aus dem Zapfhahn das selbst gebraute Stephanus-Bräu fließen.
      • Die Nachbarschaft Borkener Straße feiert ihr 100jähriges bestehen. Die Straße selbst ist bereits 1862 angelegt und als „Landstraße, Landweg Chaussee nach Borken“ bezeichnet worden.
      • Nur widerwillig entscheidet sich der Werbering, die Öffnungszeiten am Donnerstag bis 20.30 Uhr zu verlängern. Der Dienstleistungs- und Einkaufsabend soll damit möglich werden.
      • Die Freiwillige Feuerwehr lädt anläßlich ihres 112. Geburtstag und in Anlehnung an den Notruf 112 zu einem Tag der offenen Tür ein.
      • Für den Verkehr freigegeben wird die neue Westumgehung Holtwicker Straße in Coesfeld im September. Vertreter der Stadt und des Landesstraßenbauamtes informieren sich vor Ort über den Entlastungseffekt des neuen Verkehrsweges.
      • 29.09.1989 | Ein neues Gebäude für die Krankenpflegeschule und die Verwaltung des St. Vinzenz Hospital wird bezogen und am 29.9. eingeweiht.
    • Oktober
      • Die Politiker im Stadtrat streiten darüber, ob 120.000 DM für eine Freizeitentwicklungsstudie gut angelegtes Geld oder Verschwendung sei.
      • Die Mitglieder des Eisenbahner-Sportvereins stimmen mit großer Mehrheit einem Sonderbeitrag für den Neubau des Sportzentrums Süd zu.
      • Die Premiere des Dienstleistungsabends, an dem die Geschichte donnerstags länger als sonst geöffnet haben, verläuft schleppend.
      • Im Keller der Kolping-Bildungsstätte wird der Gehörlosen-Treff eröffnet. Gehörgeschädigte und deren Angehörige haben 2.300 Stunden Eigenleistung in die neue Einrichtung eingebracht.
      • Josef Vennes wird erneut zum Bürgermeister gewählt; er bekleidet das Amt seit 18 Jahren. Erstmals wird ein eigenständiger Umweltausschuß gebildet.
      • Die Kupferpassage, die täglich bis zu 10.000 Besucher nutzen, feiert ihren 5. Geburtstag.
      • Die Tanzsportabteilung von Rasensport Coesfeld feiert mit einem Gala-Ball ihr 20jähriges Bestehen.
    • November
      • Am Unfalltod des Facharztes Dr. Herbert Groning gibt es keinen Zweifel. Das macht die Kriminalpolizei öffentlich deutlich, um Gerüchten zu begegnen, der Mediziner sei in Süddeutschland lebend gesehen worden. Der Arzt ist im Januar 1989 bei einem Tauchunfall in Ägypten tödlich verunglückt.
      • Noch 15 Anträge für die Verkabelung des Wohngebietes Goxel fehlen. 45 % der rd. 200 Wohneinheiten müssen sich für einen Kabelanschluß entscheiden. Anderenfalls gibt es in Goxel keine TV-Vielfalt, wie das Fernmeldeamt Münster mitteilt.
      • 300 bebaubare Grundstücke liegen Ende November brach. Stadtdirektor Dr. Richard Paus appelliert an die Eigentümer, die Bauflächen angesichts der Wohntraumnot auf den Markt zu bringen. Die Stadt stellt in Kürze 66 Baugrundstücke an der Marienburg und81 an der Citadelle zur Verfügung.
      • Ende November 1989 wird ein Ehepaar aus Bocholt auf der B 67 in Höhe der Gaststätte „Heidekrug“ in Goxel getötet, als es in der Nähe der Fußgängerampel die Fahrbahn überquert. Die Frau stirbt am Unfallort, der Mann 3 Tage später im Krankenhaus. Ein Unfallzeuge beklagt sich bitterlich über mangelnde Hilfsbereitschaft am Unfallort.
      • In Goxel legen die Jäger auf 12.500 m² ein neues Feuchtbiotop an und schaffen auf diese Weise Brutplätze für Vogelarten, die im Röhricht ihre Nester bauen.
    • Dezember
      • Nur 39 Eltern von Viertklässlern sprechen sich für eine Gesamtschule aus. Die SPD zeigt sich enttäuscht über den Ausgang der Elternbefragung.
      • Entlang der Bergallee zwischen Coesfeld und Billerbeck werden 2.800 Obstbäume gepflanzt. Damit möchte man testen, ob die Gehölze straßentauglich sind.
      • Die Werbegemeinschaft „Ächter de Kiärk“ hat erfolgreich die Regie für einen Weihnachtsmarkt in der Kleinen Viehstraße übernommen.
      • Nur noch bis 1992 kann die Deponie kann die Deponie in Coesfeld-Höven Abfall aufnehmen; die geplante Erweiterung ist aber erst 1995 fertig. Daher sucht der Landschafts- und Umweltausschuß Ende des Jahres 1989 nach einer Lösung.
      • Der neue Golfplatz in Stevede ist fertig.
  • 1990
    • Januar
      • Bei einem Raubüberfall auf die Volksbank in der Kupferstraße erbeutet ein maskierter Täter 148.000 Mark. Er flüchtet mit dem Fahrrad. Wenige Tage später werden ein 30jähriger Coesfelder und dessen 32jähriger Bekannter als mutmaßliche Täter festgenommen. Der 32jährige legt ein Geständnis ab.
      • Die Renovierung im Inneren der evangelischen Kirche am Markt ist abgeschlossen.
      • Zusätzliche Reflektoren an Fahrrädern sind ab 1.1. Pflicht.
      • Die Stadtwerke zahlen jedem Hauseigentümer, der auf Erdgas umstellt, einen Umweltbonus von 750 Mark.
      • Wer sein Auto auf dem Marktplatz parkt, muß künftig mit einem Verwarnungsgeld von 60 Mark rechnen.
      • Die Kreisstadt hat im Januar 1990 genau 31.979 Einwohner.
      • Tobias und Anna sind die beliebtesten Vornamen, die junge Eltern ihrem Nachwuchs geben.
      • Das Kreisgesundheitsamt rät zu Grippe-Schutzimpfungen, weil die Grippe-Epidemie, die in den Niederlanden grassiert, droht, ins Münsterland überzugreifen.
      • Zu einer Bewährungsstrafe von 2 Jahren wird ein 22jähriger Coesfelder verurteilt, der aus Frust 300 Autoreifen zerstochen hat.
      • Eine Bronzetafel installieren Berufsschüler im Januar 1990 an einem Baum auf dem Schulgelände an der Bahnhofsstraße, um an den Ausbruch des 2. Weltkriegs zu erinnern.
      • Lette – Um das Bahnhofsgebäude in Lette doch noch zu retten, soll die Anlage unter Denkmalschutz gestellt und mit der Deutschen Bahn über die künftige Nutzung verhandelt werden.
      • Lette – Die Chancen für eine Verwirklichung des Radweges von Coesfeld nach Dülmen stehen im Februar 1990 nicht schlecht. Jetzt soll die Verwaltung Verhandlungen durchführen und mit der Planung eines Radweges zwischen den Bauerschaften Pascherhook und Welte beginnen.
    • Februar
      • Die „Sirksfelder Schule“ freut sich über 7.686 Übernachtungen im Jahr 1990. Es sind fast 1.100 mehr als im Vorjahr.
      • Das plötzlich umschlagende Wetter sorgt für Eis und Schnee auch auf den Feldern. Die Landwirte jedoch sind sich einig: Auf den Äckern ist noch alles in Ordnung. Natürlich könne es besser sein, aber wann ist das nicht so.
      • Ein Betrag von rd. 30.000 Mark sill aufgewendet werden, um lokale Denkmäler zu pflegen. Eigentümer und Land sollen sich beteiligen.
      • Die Beziehungen zum brandenburgischen Neuruppin werden ausgebaut. COE-Kennzeichen sind dort keine Seltenheit mehr und Vertreter des Kreises machen sich aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Handwerk und Gesundheitswesen auf den Weg, neue Verbindungen mit und nach Brandenburg auszubauen.
      • Lette – Anläßlich der 1100-Jahr-Feier des Dorfes Lette führt de Oberpostdirektion Münster im Heimat-museum in Lette eine Sonderausstellung mit dem Titel „Ortsgeschichte in Westfalen“ durch.
      • Das von Prof. Dr. Jörg Heydemann entwickelte Mahnmal für die Opfer der Gewaltherrschaft der National-sozialisten wird von allen Seiten gelobt. Das Mahnmal soll das Kriegerehrenmal an der Letter Straße ergänzen.
      • „Tante Idas Geschäft“ in Flamschen schließt nach 86 Jahren. Der Großvater des Ehemanns von Ida Rothues hat den Laden 1904 als Kolonialwarengeschäft gegründet.
    • April
      • Lette – Unbekannte Täter – vermutlich „Gruftis“, Anhänger des Okkultismus – schänden auf dem Heidefriedhof 40 Gräber.
      • Bundesarbeitsminister Norbert Blühm („Die Renten sind sicher.“ „wink“-Emoticon ) besucht ganz spontan die Kreisstadt und fordert: „Weg mit den Bremsklötzen der Demokratie“. Viele Verordnungen würden Wohnungsausbauten erschweren.
      • Lette – Bei Bauarbeiten am Klärwerk werden alte Eichenbalken entdeckt, bei denen es sich um die Gründungspfosten einer Wassermühle aus dem 12. Jh. handelt.
      • Auf die Besucher des Freibads Coesfeld wartet eine neue Attraktion: eine 19 m lange Wasserrutsche.
      • Bei einem Großbrand verenden 75 Ferkel im Stall von Hof Elfering in Harle. Der Sachschaden wird auf 200.000 Mark geschätzt.
      • Die Experten geben Entwarnung für die Kinderspielplätze Fredesteen, Wester Esch und Richters Weg. Bodenproben hatten zuvor eine erhöhte Konzentration von Schwermetall ergeben.
    • Mai
      • Der neu gestaltete Bahnhofsbereich wird Ende Mai 1990 freigegeben. Die neue Busspur wird feierlich eröffnet.
      • Die Kinder im Anna-Katharina.Kindergarten freuen sich über einen neuen Spielplatz, der nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen gestaltet worden ist.
      • Mehr als 400 Musiker nehmen am Festumzug der Blauen Husaren teil, die den 20. Geburtstag ihres Vereins feiern.
    • Juni
      • Beim Ausheben einer Baugrube neben dem Friseursalon Messing in der Süringstraße wird eine 120 kg schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung dauert nur 13 Minuten.
      • Nur für 20 der insgesamt 27 angemeldeten Kinder gibt es einen Platz im Schulkindergarten.
  • 1994
    • Das St.-Vincenz-Hospital wird am 1.1. zusammen mit dem Altenpflegeheim St. Katharinenstift in die neu gegründete Christopherus-Trägergesellschaft mgH eingebracht.
  • 1997
    • Die Stadtwerke beziehen an der Dülmener Straße ihr neues Domicil.
  • 2005
    • Januar
    • Februar
    • März
    • April
      • Mit 4 Filmkameras im Bahnhofsbereich möchte die Polizei den Kriminalitätsbrennpunkt in den Griff bekommen.
      • Lilly und Kurt Ernsting, Hans-Dieter Ernst (Ernsting Holding) und Ulrich Bock (Architekt) nehem den ersten Spatenstich fürs Konzert Theater vor.
      • Zum Ende des Schuljahres werden die Schulkindergärten an der Lamberti- und an der Laurentius-Grundschule aufgelöst. Die beiden bisherigen Leiterinnen werden als sozialpädagogische Fachkräfte an 4 Grundschulen eingesetzt.
    • Mai
      • Für das Seniorenstift „Alte Weberei“ in der Grimpingstraße gibt es grünes Licht. Betreiber der Einrichtung mit 90 Plätzen ist der Billerbecker Dr. Alfred Knierim. Als Architekt fungiert Andreas Bodem.
      • Die Stadt und das Westfälische Amt für Denkmalpflege haben die Pläne fürs Rathaus-Cafe abgestimmt. Die Entwürfe liegen vor: für eine Gastronomie auf 190 m² Innenfläche mit einer 114 m² großen Terrasse. Die Kostenfrage ist noch nicht geklärt.
      • Nach 30 Jahren stellt die Familienbildungsstätte ihre Behindertenarbeit ein. Ein Grund ist auch, daß Landeszuschüsse und Spenden stets geringer ausfallen.
    • Juni
      • Der Laurentius-Kindergarten feiert seinen 50. Geburtstag.
      • Lette – Auf dem ehem. Gelände der Johannesschule soll Wohnbebauung entstehen.
      • Die Stadt erhebt von den Vereinen für die Nutzung der Stadthalle ein Entgelt. Die Höhe ist von der Dauer der Veranstaltung abhängig. Nur Musikschule, Musikverein und Konzertring müssen nichts zahlen.
      • Ersten Spatenstich fürs Kombibad am 9.6.2005.
      • die Firma Westfleisch investiert 3 Mio. €, um ihre Verarbeitungskapazität deutlich zu steigern. Zu den bereits 1.000 Arbeitsplätzen sollen 300 hinzukommen.
      • Die Halbschranke m Wasserturm wird durch eine Vollschranke ersetzt. Der Gleisrum wird „infarot-überwacht“.

Städtepartnerschaften

Verkehr

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Zu guter Letzt

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